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Zugegeben, die Griechenland-Retter, allen voran Deutschland, stehen vor einem gewaltigen Dilemma: Helfen sie den Hellenen weiter, droht das Land zum Fass ohne Boden zu werden. Lassen sie Athen fallen, gerät womöglich die gesamte Euro-Region ins Trudeln.

Doch frei nach dem Motto, „Wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“, glaubt Horst Seehofer nun einen Ausweg gefunden zu haben: Soll doch das Volk entscheiden, ob Deutschland mit noch mehr Bürgschaften für die Griechen gerade stehen will oder nicht. Die Idee des CSU-Chefs ist ein weiteres Glied in der Kette populistischer Purzelbäume, bei denen es der Bajuware inzwischen zu wahrer Meisterschaft gebracht hat. So sympathisch der Vorschlag wirken mag: Die Politik steht in der Verantwortung, ein tragfähiges Konzept für die Sanierung Griechenlands zu finden. Schließlich war es eine politische Entscheidung, die Hellenen trotz aller ökonomischen Bedenken in die Euro-Zone aufzunehmen.

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