Washington Trump: Nordkorea würde Angriff auf Guam bereuen

Nordkorea würde nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump einen militärischen Angriff auf das US-Außengebiet Guam bereuen.

„Ich hoffe, dass sie in Gänze die Tragweite von dem verstehen werden, was ich gesagt habe. Und was ich sage, meine ich auch“, betonte Trump am Freitag an seinem Urlaubsquartier in Bedminster (New Jersey).

Wenn Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un Guam attackiere, dann werde er das bereuen. „Und er wird es schnell bereuen“, sagte Trump. Er wollte nicht sagen, ob es derzeit direkte diplomatische Kontakte mit Pjöngjang gibt.

Den Aufruf von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Mäßigung bei der Wortwahl schlug Trump aus. „Lasst sie für Deutschland sprechen“, sagte er. „Sie ist eine sehr gute Freundin von mir. Möglicherweise hat sie sich auf Deutschland bezogen. Sie hat sich sicherlich nicht auf die Vereinigten Staaten bezogen“, sagte Trump.

Merkel hatte am Freitag in Berlin gesagt, sie halte eine Eskalation der Sprache für falsch. „Ich sehe auch keine militärische Lösung dieses Konflikts.“ Damit dürfte sie sich zumindest auch auf die Aussagen Trumps bezogen haben, der Nordkorea mit „Feuer und Wut“ gedroht hatte.


Im untenstehenden Video sehen Sie den betreffenden Teil der Pressekonferenz (ab 2:28):

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