Politik Störungen nach Brandanschlägen auf Bahnstrecken weitgehend behoben

Nach den Brandanschlägen auf Bahnanlagen sind die Störung inzwischen weitgehend behoben.

Nur noch auf wenigen Abschnitten gebe es Einschränkungen, teilte die Bahn am Dienstagmorgen mit. In Hamburg und Schleswig-Holstein entfielen Regionalzüge. In Berlin kommt es auf mehreren S-Bahn-Linien weiter zu Einschränkungen. In Nordrhein-Westfalen wurden zwischen Köln-Mülheim und Opladen Fernverkehrszüge weiterhin über eine Güterzugstrecke umgeleitet. Dadurch entstünden aber nur geringe Verzögerungen, erklärte die Bahn. Auch im Raum Leipzig und Dresden sowie in Sachsen-Anhalt sei noch mit kleineren Verzögerungen zu rechnen.

Die Suche nach den Tätern in den betroffenen Bundesländern ist weiter in vollem Gange. Es würden derzeit gesicherte Spuren ausgewertet und Zeugen befragt, sagte die Sprecherin des in Sachsen zuständigen Operativen Abwehrzentrums (OAZ), Kathleen Doetsch, am Dienstag. Im Norden gebe es keine neuen Hinweise auf die Täter, sagte ein Sprecher der Bundespolizei Hannover. Auch die Bundespolizei in Dortmund und die Polizei Berlin hatten keine neuen Erkenntnisse.

In der Nacht zum Montag waren laut Bundesinnenministerium 13 Anschläge verübt worden. Zudem wurden der Bundespolizei zufolge zwei Brandsätze vor einer Zündung sichergestellt. Ziel waren vor allem Kabel an Bahnstrecken. Menschen wurden nicht verletzt. Züge fielen aus, Reisende mussten mit Verspätungen zurechtkommen. Ein mögliches Bekennerschreiben aus der linksextremistischen Szene wurde geprüft.

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