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Anschlag Besorgniserregend

Kein Terrorismus, sondern Habgier steckt hinter dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Das ist bei weitem kein Grund zum Aufatmen

Erleichterung ist bei Borussia Dortmund zu spüren. Verständlich. Bei der Verarbeitung des Anschlags auf den Mannschaftsbus hilft es ungemein, wenn sowohl Täter als auch Motiv bekannt sind. Es war nicht Terrorismus, sondern Habgier. Doch wirklichen Grund zum Aufatmen gibt das nicht. Die Gedanken, die hinter den Plänen des Tatverdächtigen stehen, sind nicht minder besorgniserregend. Einmal mehr wird uns deutlich vor Augen geführt, dass der Fußball zu einem gewaltigen Geschäft geworden ist. Dass sich die Vereine zu Wirtschaftsunternehmen entwickelt haben, die eine große Angriffsfläche bieten. Sei es, um sich selbst zu bereichern, oder zumindest für große Schlagzeilen zu sorgen. Offenbar schrecken die Täter auch vor skrupelloser Gewalt nicht zurück, wie der Fall von Dortmund zeigt. Statt Menschen sah Sergej W. nur Geldmaschinen. Darauf werden sich die Vereine in Zukunft einstellen müssen. Soll sich keiner wundern, wenn sich die Stars künftig noch mehr abschotten werden.

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