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19.02.2013  |  4 Kommentare

Wetter Viel Sonnenschein: So schön wird der Frühling 2013

Seit Monaten sitzen wir in Deutschland im Dunkeln. Doch der erste Frühlingstrend vom Wetterportal wetter.net macht Hoffnung: Ein sonniger und warmer Frühling steht uns bevor!

(Symbolbild)  Bild: Martin Schutt (dpa-Zentralbild)



Das deutschlandweite Sonnenschein soll ist seit Ende Oktober unterdurchschnittlich. Im gesamten Winter ist es erst zu 55 Prozent erfüllt, dabei sind aber schon fast 90 Prozent der kalten Jahrszeit vorbei. Der Januar war sogar der dunkelste Januarmonat seit 1951 und der zweitdunkelste Monat überhaupt seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen. Doch laut wetter.net ist Besserung in Sicht.

„Vieles deutet auf ein sehr sonniges Frühjahr 2013 hin. Die Auswertungen des eigenen Langfristmodells, sowie von internationalen Wettermodellen hat ergeben, dass vor allem der April und der Mai überdurchschnittlich viel Sonnenschein bringen werden. Das Frühjahr wird uns für den rekordverdächtig dunkeln Winter mit hoher Wahrscheinlichkeit entschädigen“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Das war die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht: Der Winter geht bis in den März erstmal mit Kälte und Schnee weiter. Eine spürbare Milderung mit flächendeckenden zweistelligen Plusgraden ist bis Anfang März nicht zu erwarten. Und auch die Sonne tut sich in den nächsten Wochen weiter schwer. Der Februar wird somit der vierte Monat in Folge werden, der uns zu wenig Sonnenschein bringt.

Der Frühlingstrend nach Monaten:
  • März: Bis in den März hinein bleibt es unterkühlt. Ein deutlicher und vor allem dauerhafter Temperaturanstieg ist dieses Jahr nicht vor Mitte, vielleicht sogar Ende März zu erwarten. Besonders die Allergiker wird das freuen, denn wenn sich der Winter in die Länge zieht, dann bleiben sie von den Pollen noch etwas verschont. Erst zur Monatsmitte kommen die Temperaturen langsam im ganzen Land über die 10-Grad-Marke hinaus. Dann bekommt auch die Sonne endlich wieder mehr Chancen.
  • April: Der Frühling nimmt nach Ostern Fahrt auf. Stellenweise wird im Südwesten schon zur Monatsmitte die 20-Grad-Marke spürbar überschritten. Winterliche Kälterückfälle gibt es dieses Jahr kaum. Insgesamt wird der April wärmer und sonniger als im langjährigen Durchschnitt ausfallen.
  • Mai: Ein echter Wonnemonat steht ins Haus. Den ganzen Monat über gibt es reichlich Sonnenschein. Insgesamt wird der Monat deutlich sonniger als normal ausfallen. Zudem werden für den Süden und Westen bereits erste Sommertage mit Höchstwerten über 25 Grad erwartet. Unterm Strich wird auch der Mai heller ausfallen also normal. Die Eisheiligen, die normalerweise zur Monatsmitte noch mal mäßige Nachtfröste bringen, die den Pflanzen gefährlich werden können, zeigen sich dieses Jahr gnädig und bringen nur wenig Abkühlung.
 


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4 Kommentare
Ehrenrettung
Bin auch kein Freund langfristiger Wetterprognosen. Aber in diesem Fall muss ich den Wetterfröschen von wetter.net mal ausnehmsweise Recht geben. Deren am 25.10.2012 im Südkurier veröffentlichte Prognose für den kommenden bzw. für den nun zu Ende gehenden Winter (http://www.suedkurier.de/region/region/Meteorologen-rechnen-mit-Chaos-Winter;art552149,5742740) hat voll "hingehauen". Nachlesen lohnt sich. Kompliment!
Bedingt
Naja, in diesem Artikel wurde ein "Chaos-Winter" prophezeit. Meiner Meinung nach ist/war dieser Winter sehr durchschnittlich. Der als "nass" vorhergesagte Januar war hier im Schwarzwald sogar leicht zu trocken. Die Dezemberprognose trifft recht gut zu, allerdings ist dies auch der Normalfall eines durchschnittlichen Dezembers. Anfängliche Kälte mit Schnee geht in Richtung Weihnachten über zum berühmten "Weihnachtstauwetter", welches statistisch gesehen sehr häufig auftritt. Meist ist es dann auch so, dass der Winter im Februar noch einmal "Gas" gibt. Fazit: Durchschnittlicher Winter, auf den alle Langzeitprognosen mit nicht gerade extremen Abweichungen vom Mittel logischerweise zutreffen. Denn Langzeitprognosen sind zum größten Teil Statistik.
Kaffeesatzleserei II
Von einer seriösen Zeitung sollte man eigentlich erwarten, so einen Artikel nicht einfach abzudrucken. Man kann sicher einen gewissen Trend abschätzen, jedoch auch nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit. Vor allem die Aussage, die Eisheiligen würden nur kaum zuschlagen, kann im besten Willen nicht erbracht werden. Dies ist auch kein Trend mehr, sondern eine nicht belegbare Behauptung.
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