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08.03.2013  |  von  |  0 Kommentare

Fernsehen GNTM: Die Topmodel-Maschine kommt nicht auf Touren

Die zweite Sendung von "Germany's Next Topmodel" bei ProSieben am Donnerstagabend zeigt, dass die Show auf alte Rezepte setzt. Aber Haie und Höhenangst, Tränen und Zickenterror sind keine Quotenbringer - findet Martin Jungfer.

"Germany's next Topmodel" geht in eine neue Runde. Wieder mit dabei an der Seite von Heidi Klum ist auch Juror Thomas Hayo.  Bild: dpa

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Schnell vorneweg die Fakten: Mit Lisa-Guilia und Michelle sind es wieder zwei Model-Kandidatinnen weniger bei "Germany's Next Topmodel", gesucht von Heidi Klum bei ProSieben. Damit wäre die Geschichte der zweiten Sendung am Donnerstagabend in einer Minute geschrieben. Doch die Macher der Show füllen alldonnerstäglich gut zwei Stunden Programm.

GNTM: Die kleinen Dramen am Rande

Da zählen neben dem Ergebnis vor allem die kleinen Dramen am Rande. Damit geht es jetzt richtig los. Punkt 1: Cliquen und Zicken. Bei 18 noch verbliebenen Kandidatinnen (hier ein Statistik-Überblick der 25 Kandidatinnen in der Endrunde) ist es dem Zuschauer langsam möglich, den Überblick zu behalten. Wer es dennoch nicht geschafft hat, bekommt Hilfe von der Regie. Die "Mädchen", wie Heidi Klum die Model-Anwärterinnen penetrant nennt, werden durch geschickte Szenen-Auswahl in die Charakter-Schubladen gepackt - vom schüchternen Kirchen-Mädchen Jacqueline bis zu Christine, die beim Einkaufsbummel in Dubai den Ton angibt und dafür von den anderen, wie soll man sagen, nicht unbedingt ins Herz geschlossen wird.

Schicksalsschläge und Exotinnen bei den Topmodels

Dazu gibt es persönliche Schicksalsschläge, wenn eine Kandidatin den Tod ihrer Großmutter betrauert. Und zum Konzept gehört die Exotin, in diesem Fall die "nicht klassische Schönheit" (Juror Thomas Hayo) Sophie, die aber schon früh ihr Geheimnis preisgab, lesbisch zu sein.

Für den Kick Exotik sorgte in der Sendung am Donnerstag ein Unterwasser-Shooting. Und, siehe da, es wurde auch noch gefährlich. Ein Hai verfing sich im Kleid einer Kandidatin. Große Panik, viele Zeitlupenaufnahmen, am Ende aber keine Gefahr. Dieser Hai war nicht in Beißlaune. Höchstens genervt von den Mädchen in seinem Pool. 

Jedes Jahr aufs Neue sucht Ex-Model Heidi Klum in ihrer Casting-Show bei Prosieben Germany's Next Top Model. Zusammen mit zwei Juroren entscheidet sie jede Woche, wer den Model-Traum weiterleben darf und wer nach Hause muss.

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