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Baikonur Zwei Raumfahrer mit russischer Rakete zur ISS gestartet

Ein Russe und ein Amerikaner sind zu einer gut sechsmonatigen Mission auf der Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen.

Die Rakete mit Fjodor Jurtschichin und Jack Fischer an Bord startete am Donnerstag vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilte. Nach der Trennung von der dritten Antriebsstufe nahm das Raumschiff Sojus MS-04 Kurs auf den Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde. Der Flug sollte rund sechs Stunden dauern.

Erstmals seit Jahren waren diesmal nur zwei von drei Plätzen in der Sojus-Kapsel besetzt. Hintergrund ist eine Sparmaßnahme der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Der freie Platz in der Sojus konnte aber kurzfristig nicht mit einem ausländischen Raumfahrer besetzt werden, wie die Agentur Tass berichtete.

„Die Arbeit wird nicht weniger“, sagte Jurtschichin mit Blick auf die vielen Experimente, die auf der Agenda der Raumfahrer stehen. Nun müssten sie sich einfach schneller bewegen. Derzeit arbeiten in dem fliegenden Forschungslabor noch der Russe Oleg Nowizki, die Amerikanerin Peggy Whitson und der Franzose Thomas Pesquet.

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