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Estavayer-le-Lac/Chiasso Zwei Menschen in der Schweiz nach Stromschlag auf Zugdach schwer verletzt

In der Schweiz sind zwei Menschen auf Zügen von Stromschlägen schwer verletzt worden.

In Chiasso im Tessin wurde am Samstagnachmittag ein schwer verletzter Mann auf einem aus Italien kommenden Zug entdeckt, wie die Schweizer Nachrichtenagentur sda berichtete. Seine Identität war vorerst unklar.

Im Bahnhof von Estavayer-le-Lac im Kanton Freiburg war am Morgen ein verletzter 17-Jähriger neben den Gleisen gefunden worden, wie es weiter hieß. Der Jugendliche sei auf einen Waggon eines Güterzuges auf einem Abstellgleis geklettert und habe einen Stromschlag erlitten. Er sei mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht worden.

Neun Tage zuvor war der sda zufolge ein Jugendlicher in Cornaux auf einen Zug geklettert und durch einen Stromschlag schwer verletzt worden. Der 17-Jährige starb drei Tage später an den Folgen. Ende Februar war ein 20-Jähriger aus Mali ums Leben gekommen, als er auf dem Dach eines Zuges aus Italien in die Schweiz einreisen wollte.

Auch in Deutschland hatte es kürzlich einen ähnlichen Fall gegeben: Ein 14-Jähriger war Anfang März in Bremen auf einen Bahnmast geklettert, hatte einen Stromschlag erlitten und war zu Boden gestützt. Er überlebte schwer verletzt - auch, weil er direkt von einem zufällig anwesenden Notarzt versorgt wurde.

Kurz nach 17 Uhr am Samstagnachmittag wurde in Chiasso auf dem Dach eines Zuges ein schwer verletzter Mann entdeckt. Laut der Kantonspolizei sei er von einem Stromschlag getroffen worden und musste medizinisch versorgt werden. Der Mann befand sich auf dem Dach eines Zuges, der von Italien kommend Richtung Norden unterwegs war. Seine Identitaet war vorerst unklar.
Kurz nach 17 Uhr am Samstagnachmittag wurde in Chiasso auf dem Dach eines Zuges ein schwer verletzter Mann entdeckt. Laut der Kantonspolizei sei er von einem Stromschlag getroffen worden und musste medizinisch versorgt werden. Der Mann befand sich auf dem Dach eines Zuges, der von Italien kommend Richtung Norden unterwegs war. Seine Identitaet war vorerst unklar. | Bild: Francesca Agosta (KEYSTONE/TI-PRESS)

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