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Manila Philippinen verhängen eines der schärfsten Anti-Tabak-Gesetze in Asien

Präsident Duterte arbeitet weiter aggressiv an einer drogenfreien Gesellschaft: Rauchen und Zigarettenverkauf sind künftig an allen öffentlichen Plätzen verboten. Er kündigte außerdem weitere Tote im Kampf gegen Drogenkriminelle an.

Per Dekret hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte eines der schärfsten Anti-Tabak-Gesetze in ganz Asien verhängt. Rauchen und der Verkauf von Zigaretten werden an allen öffentlichen Plätzen sowie in einem Umkreis von 100 Metern um Schulen, Parks und anderen Plätzen, an denen sich Kinder versammeln, verboten, heißt es in dem am Donnerstagabend veröffentlichten Dekret.

Das Verbot tritt in 60 Tagen in Kraft. Bereits jetzt ist das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen untersagt; Tabak, für dessen Konsum nicht geworben werden darf, wird zudem stark besteuert. Duterte hatte bei seinem Amtsantritt noch härtere Maßnahmen zur vermeintlichen Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung angekündigt, so unter anderem ein Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit oder von Karaokesingen. Dies ist bislang nicht umgesetzt.

Um sein Ziel einer drogenfreien Gesellschaft zu erreichen, werde er noch weit mehr Menschen als bisher töten, hatte Duterte am Donnerstag angekündigt. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Davao Duterte führt seit seinem Amtsantritt im Juni 2016 einen aggressiven Kampf gegen Drogenkriminelle. Tausende Menschen wurden seither getötet, darunter mehr als 2700 von der Polizei.

 

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