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Weltspiegel Gutes Wetter dank Annelie: Interview mit der Namensgeberin des Wetter-Hochs aus Konstanz

Annelie Dehnert-Hilscher (90), früher Ärztin am Klinikum in Konstanz, ist die Namenspatin für das Hoch Annelie. Im Interview erzählt sie, wie es dazu kam und warum in ihrer Zeitung von ausverkauftem Eis die Rede ist.

Die ganze Region schwitzt und dafür ist eine Konstanzerin verantwortlich. Nunja, eigentlich nur ihr Name. Denn das Hoch "Annelie" ist nach einer 90-Jährigen benannt. Die ganze Geschichte gibt es hier. Wir haben noch einmal persönlich mit ihr gesprochen.


Frau Dehnert-Hilscher, nach Ihnen wurde das Hoch Annelie benannt, das uns dieser Tage zum Schwitzen bringt. Wie kam es denn dazu?

Das war eine Idee unserer drei Kinder. Sie haben mir ein Hoch zu meinem 90. Geburtstag im Januar dieses Jahres geschenkt. Denn sie wissen, dass ich besonders gerne an den See gehe und sehr gerne schwimme. Hinzu kommt, dass so ein Hoch für jeden Menschen etwas besonders Schönes ist – erst recht, wenn dieser 90 Jahre alt wird.

Und dieses besondere Präsent haben Sie an Ihrem Geburtstag feierlich überreicht bekommen?

Nein, ich habe es nicht feierlich, sondern in Form einer Tageszeitung überreicht bekommen. Mein Sohn hatte sie entworfen.

Der Titel auf der Seite lautete in etwa: „Hoch Annelie bringt alle Menschen zum Schwitzen.“ Außerdem standen dort viele kleine weitere Artikel zu lustigen und unterhaltsamen Themen, wie zum Beispiel: „Eisverkäufer befürchten, dass sie keinen Nachschub mehr kriegen.“ oder „Schulen sind schon seit drei Tagen geschlossen, Lehrer gehen mit ihren Schülern in den See schwimmen.“

Das ist ja fast, als hätte ihr Sohn vorausgesehen, was passieren wird.

Ja, richtig. Genau so war es.

(lacht)

Sind sie froh, dass sich die Prognosen Ihres Sohnes bestätigt haben?

Ja, darüber bin ich überrascht und erfreut. Es hätte mir auch für meine Kinder Leid getan, wenn Annelie jetzt nur ein kurzes Eineinhalbtage-Hoch gewesen wäre. Ich freue mich wirklich sehr.

Und wie verbringen Sie die heißen Tage mit Annelie?

Ich wohne in einer sehr schönen Wohnung nahe des Lorettowaldes in Konstanz. Sie hat eine große Terrasse mit Blick auf die Stadt. Dort gibt es schöne Schattenplätze, die ich bei diesem Wetter sehr genießen kann – meistens lesenderweise. Außerdem gehe ich auch gerne und oft zum See hinunter, um spazieren oder schwimmen zu gehen.

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