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Berlin Familie wähnt sich wegen Zeitungsirrtums vorübergehend im Lottoglück

Eine Familie aus Berlin hat sich einem Bericht zufolge irrtümlich für Lottomillionäre gehalten – wegen eines Druckfehlers.

Eine Familie aus Berlin hat sich einem Bericht zufolge irrtümlich für Lottomillionäre gehalten. Jens Neumann und seine Mutter Hiltrud aus der nordöstlichen Stadtrandsiedlung Malchow wähnten sich als Gewinner des 60-Millionen-Euro-Jackpots vom 31. März, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am späten Mittwoch berichtete. Sie hatten ihre getippten Zahlen in der Ausgabe des "Berliner Kuriers" vom 1. April entdeckt.

Tatsächlich war der Zeitung eine Panne unterlaufen: Ausgerechnet am traditionellen Scherztag wurden versehentlich die Gewinnzahlen der Vorwoche gedruckt. Dem RBB sagte Neumann, er habe die Enttäuschung gelassen hingenommen. "Unsere Familie hatte noch nie viel Glück im Leben, und da habe ich mir gedacht – warum sollten wir mal Glück haben?" Die Zeitung entschuldigte sich demnach für die Panne.

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