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Frankfurt Dramatische Szenen am Main: 91-jähriger Rollstuhlfahrer wird aus Fluss gerettet

Der Fahrer eines Elektromobils stürzt am Frankfurter Mainufer in den Fluss. Passanten reagieren geistesgegenwärtig.

Ein 91 Jahre alter Mann ist mit seinem Elektromobil unbeabsichtigt in den Main gefahren und von Passanten gerettet worden. Unter den Helfern war am Dienstag am Frankfurter Mainufer zufällig auch ein Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache.

Weil der Höhenunterschied zwischen dem Fluss und der Kaimauer rund zwei Meter betrug, hätten die Passanten eine Menschenkette gebildet und den Feuerwehrmann am Hosenbund gepackt, damit er den alten und korpulenten Mann aus dem Wasser ziehen konnte, berichtete ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch. Eine Passantin habe dem Fahrer des Elektromobils zugleich noch einen Rettungsring von einem benachbarten Schiff zugeworfen, damit er sich daran festhalten konnte.

Nach seiner Rettung nahe der Fußgängerbrücke Holbeinsteg wurde der Fahrer des Elektromobils von einem Rettungswagen versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand sei mittlerweile wieder gut, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Warum der Rollstuhl nicht stoppte, sondern in den Main fuhr, war zunächst unklar. Die Feuerwehr barg das Gefährt. Auf ihrem Twitter-Kanal teilte die Feuerwehr Frankfurt (@feuerwehrffm) ein Foto vom geborgenen Rollstuhl.

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