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Wien Aufregung um Höschen-Foto von Wäsche-Hersteller

Eine Unterwäsche-Werbung, die sechs junge Frauen in knappen Höschen zeigt, hat heftige Diskussionen über Sexismus und Prüderie hervorgerufen.

Kritiker warfen der österreichischen Wäsche-Firma Palmers vor, sie setze Kinder halbnackt in Szene und mache frauenfeindliche Werbung. Die jungen Models liegen bäuchlings auf einem Teppich in einem Zimmer und sind teils von Laub und Erde umgeben, darüber stehen die Worte „Unsere Osterhöschen“. Palmers verteidigte am Donnerstag das Motiv. „Wir wollen darstellen, wie die Natur oft den urbanen Dschungel erobert und damit unerwartet ein Spannungsfeld und völlig neue Landschaften schaffen kann“, sagte Firmenchef Marc Wieser. Die Kampagne veranschauliche, wie die Natur ins städtische Leben eingreife.

Die Moderatorin und Nachrichten-Chefin des österreichischen Privatsenders Puls 4, Corinna Milborn, hatte auf der Facebook-Seite unter der Wäsche-Werbung erklärt, das Motiv erinnere sie an die „Ästhetik eines Mädchenhändler-Tatorts“. Darauf hatte der Stratosphären-Springer Felix Baumgartner gekontert: „Ich finde die Mädls weltklasse und springe da gern mal zwischen rein, auch ohne Fallschirm!“ Er verband seine Äußerung mit einer abfälligen Bemerkung über die Figur der Moderatorin, was wiederum einen Sturm der Entrüstung auslöste. Milborn lud ihn daraufhin per Videobotschaft in ihre Sendung „Pro und Contra“ ein, „um mit Ihnen über Ihr Frauenbild und die Auswirkungen zu diskutieren“.

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