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Berlin (dpa) Preis für Zivilcourage für «Lausitzer Rundschau»

31.10.2012
Der Chefredakteur der «Lausitzer Rundschau», Johannes M. Fischer, ist mit dem Preis für Zivilcourage des Berliner Holocaust-Mahnmals geehrt worden.
Preis für Zivilcourage

Johannes M. Fischer, Chefredakteur der «Lausitzer Rundschau», wurde ausgezeichnet. Foto: Britta Pedersen  Bild: Foto: dpa

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Damit zeichnet der Förderkreis des Denkmals für die ermordeten Juden Europas den Journalisten für das Engagement der Zeitung im Kampf gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus aus. In Berichten und Leitartikeln habe die in Cottbus erscheinende «Lausitzer Rundschau» ihre Wächterfunktion über rechtsradikale Umtriebe in der Region in vorbildlicher Weise erfüllt. Zur Laudatio kam Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

Die Zeitung habe auch negative Folgen der Berichterstattung zu spüren bekommen, heiß es in der Begründung für den Preis. Nach Berichten über ein Neonazi-Treffen in Spremberg wurde die dortige Lokalredaktion zweimal angegriffen. Das Redaktionsgebäude wurde im April mit Sprüchen wie «Lügen-Presse halt die Fresse» und Plakaten beschmiert.

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