Viele der Exponate sind Alltagsgegenstände aus vergangenen Zeiten, mit Schwarzlack und Perlmutt veredelt - darunter etwa kleinteilig gemusterte und mit Blumen verschnörkelte Dosen für Gebetsperlen oder schillernde Kleiderkästen aus Holz. «Darin wurden Gewänder aufbewahrt», sagte eine Sprecherin des Museums für Lackkunst am Freitag.
Auch Nähkästchen, eine Kopfstütze und ein Brillenetui sind in der Schau zu sehen. «Meistens ist Holz dabei das Trägermaterial», erklärte die Sprecherin.
Die 45 Arbeiten stammen aus der Zeit der koreanischen Dynastien Goreyo (918-1392) und Joseon (1392-1910). Dem Museum zufolge handelt es sich um Stücke aus koreanischen, japanischen und europäischen Sammlungen. Einige Leihgaben entstammen dem Koreanischen Nationalmuseum in Seoul, andere etwa dem Tokyo National Museum oder dem Victoria and Albert Museum in London.
Gerade aus der Goreyo-Zeit seien weltweit nur 30 Exponate erhalten, berichtete das Museum. Sie zeichneten sich durch ihre Feinheit, Eleganz und die aufwändige Herstellung aus. Die Sonderschau läuft bis zum 27. Januar 2013.
