Diese Vermutung äußerten Experten der israelischen Altertumsbehörde, nachdem sie zwei kleine Tierfiguren bei Ausgrabungen in der Nähe von Jerusalem gefunden hatten. Die etwa 9500 Jahre alten Steinfiguren aus der Jungsteinzeit stellten einen Widder und ein Wildrind dar. Sie hätten sich in der Nähe der Fundamente eines größeren Rundbaus aus der selben Zeit befunden.
Die Figuren ließen darauf schließen, dass es schon damals eine Art Glaubens-Kult gegeben habe, schrieben die Archäologen Anna Eirikh und Hamudi Chalailjin in einer Mitteilung. Die Figuren waren möglicherweise Teil einer Zeremonie, die vor der Jagd abgehalten wurde und deren Erfolg sicherstellen sollte. Die Steinarbeiten seien außerordentlich detailliert ausgeführt und die Proportionen der Tiere extrem genau wiedergegeben, betonten die Archäologen.
