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Berlin (dpa) Gedenken an «Euthanasie»-Opfer - Wettbewerb

06.09.2012
Für den Berliner Gedenkort für die Opfer der nationalsozialistischen «Euthanasie»-Morde ist ein Gestaltungswettbewerb ausgelobt worden. Ziel sei es, würdig an die Opfer zu erinnern sowie über die Nazi-Verbrechen aufzuklären, teilte die Berliner Kulturverwaltung am Donnerstag mit.
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Der Gedenk- und Informationsort soll auf dem historischen Areal Tiergartenstraße 4 entstehen. Dort befand sich ab April 1940 die Zentrale für die Organisation, die unter dem Decknamen «T 4» - oder schlicht «Aktion» - den Massenmord an Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten plante, koordinierte und durchführte.

Auslober für den Gedenkort ist das Land Berlin gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. An dem anonym durchgeführten Gestaltungswettbewerb beteiligen sich 30 Arbeitsgemeinschaften aus professionellen Gestaltern, Künstlern und Landschaftsarchitekten. Für die Planung und Realisierung des Gedenk- und Informationsortes stehen 500 000 Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.

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