Das teilte das Urgeschichtemuseum Niederösterreich am Mittwoch mit. So wurden etwa ein Amboss sowie verschiedene Hammer- und Schlagsteine im Grab gefunden. Das weise darauf hin, dass die Frau eine Metallverarbeiterin der Feinschmiedetechnik gewesen sei. «Normalerweise sind Menschen damals mit den Gegenständen ihrer beruflichen Tätigkeit begraben worden. Es ist aber natürlich nicht beweisbar, ob ein Schmied seiner Frau nur Beigaben mitgegeben hat», sagte der wissenschaftliche Leiter Ernst Lauermann.
Die Frau soll etwa 2000 vor Christus im Alter zwischen 45 und 60 Jahren gestorben sein. Bisher war man der Meinung, dass die Metallverarbeitung zu dieser Zeit fest in Männerhand war.
