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Berlin (dpa) Ausstellung «Kinderkreuzzug» in Berlin

05.10.2012
Unter dem Titel «Kinderkreuzzug» widmet die Berliner Nationalgalerie dem Installationskünstler Martin Honert eine umfassende Ausstellung. Der 1953 in Bottrop geborene Honert setzt Erinnerungen an die eigene Kindheit, Familie und Schulzeit in szenische Modelle um. In akribischer Kleinarbeit fertigt er die Werke stets selbst an.
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«Hinter jedem Objekt steht eine Geschichte, die von den Phantasien, ambivalenten Gefühlen und Erlebnissen eines Kindes geprägt ist», teilte das Museum für Gegenwart im Hamburger Bahnhof mit. Besonders eindrucksvoll ist die Figur eines kleinen Jungen, der verlassen an einem riesigen Tisch sitzt. Den Titel hat die Schau von einer Arbeit aus den Jahren 1985-1987. In einer Art Halbrelief treten Kinder mit Kreuzen in der Hand aus einem Landschaftsgemälde hervor.

Die Ausstellung ist bis zum 7. April in der großen Halle des Hamburger Bahnhofs zu sehen. Martin Honert hat schon zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland gehabt. 1995 vertrat er Deutschland bei der Biennale in Venedig.

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