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05.01.2013  |  von  |  0 Kommentare

Baden-Württemberg Chance für Europa

Respekt. Günther Oettinger hat sich bei den Radolfzeller Naturschutztagen gut geschlagen.
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Redakteur Radolfzell / Redaktionsleiter

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Mehrfach gab es Beifall für das Plädoyer für Europa und ein bedachtsames Vorgehen bei der Energiewende. Bei der Prognose des Fortbestands von Atomkraftwerken in Europa bis ins Jahr 2050 blieben sogar die obligatorischen Buh-Rufe und Pfiffe aus – wann hat es das bei Naturschutztagen je gegeben? Bei aller Achtung vor dem schwäbisch-cleveren Geschick des EU-Kommissars bleibt aber eine argumentative Schwäche. Es ist der Versuch, die Energiewende gegen die vermeintlich zwangsläufigen Negativfolgen wie erhöhte Stromkosten auszuspielen. Das Gegenteil aber ist der Sinn der Energiewende, weil durch höhere Effizienz neben dem ökologischen zugleich ein ökonomischer und sozialer Nutzen entsteht. Diese handfeste Logik dürfte in ganz Europa verstanden werden, sodass nichts gegen eine deutsche Vorreiterrolle spricht. Es ist eine Chance. Günther Oettinger sollte sie nutzen.

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