Er machte am Mittwoch einen Bootsausflug mit einem anderen Mann und zwei Frauen. Bei einem Zwischenstopp in Senden (Bayern) wollte der Mann in den Stromschnellen unterhalb des Wehres schwimmen, wie die Polizei mitteilte. Doch der Grund besteht hier aus Holzbohlen mit teilweise hervorstehenden Nägeln, an denen sich die Badehose des Mannes verfing.
Wegen des hohen Wasserdrucks konnte der 31-Jährige sich nicht selbst befreien. Auch Helfer von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und von einem benachbarten Bauhof konnten ihn zunächst nicht aus der Notlage befreien. Mit Seilen gesichert, hielten sie den Kopf des zunehmend kraftlosen Mannes über Wasser. Auch Wasserwacht und Taucher waren im Einsatz. Erst als der Wasserdruck über eine Regelklappe am Wehr verringert wurde, konnte dem Mann die Badehose aufgeschnitten werden. Stark unterkühlt wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Den Verlust der Badehose wird er verschmerzen können.
