Auf dem Gelände geht zeitgleich das Internationale Donaufest über die Bühne. Der Mann, mit dem Polizei und Bürgerdienste den Angaben zufolge bereits gesprochen haben, werde trotz Absage auf den Kosten für den Polizeieinsatz sowie für eventuelle Schäden sitzenbleiben. «Seine eher halbherzige Partyabsage via Facebook ("Jungs, ihr wisst, wie ich das mein") entlässt ihn nicht aus der Haftung.»
Das Verbot umfasse zudem «alle über Internetforen/Soziale Netzwerke organisierten Veranstaltungen im gesamten Ulmer Stadtgebiet im Zeitraum vom Freitag, 6. Juli, bis einschließlich Sonntag, 8. Juli», hieß es weiter. Stadt und Polizei wiesen darauf hin, dass Teilnehmern der verbotenen Party Ordnungsgelder von bis zu 5000 Euro drohen. «Unser Ziel ist es, das Internationale Donaufest unbehindert und ohne Einschränkungen stattfinden zu lassen. Störer und Randalierer, zumal wenn sie angetrunken sind, werden wir daher nicht dulden», sagte Rainer Türke von den Bürgerdiensten. Zugleich werde alles unternommen, um eine Eskalation der Situation zu verhindern.
