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13.07.2009  |  von  |  6 Kommentare

Stadt Crailsheim in Waffengeschäfte verwickelt

Die Stadt Crailsheim soll Waffen, die nach dem Amoklauf in Winnenden zur Entsorgung abgegeben worden waren, verkauft haben. Das haben inzwischen zwei Vereine bestätigt.

Szene aus dem SWR-Video über die Waffengeschäfte in Crailsheim.  Bild: SWR



Szene aus dem SWR-Video über die Waffengeschäfte in Crailsheim.
Den aktuellen Skandal hatte ein schlagzeilenträchtiger Einbruch ins Crailsheimer Rathaus ausgelöst, bei dem an Fronleichnam aus einem versehentlich ungenügend gesicherten Tresorraum elf Pistolen und Munition gestohlen worden waren. Daraufhin war der Crailsheimer Oberbürgermeister, Andreas Raab, überraschend zurückgetreten.

Nachdem es ursprünglich geheißen hatte, die gestohlenen Waffen sollten vernichtet werden, verdichteten sich zuletzt die Hinweise, dass diese Waffen für den Verkauf bestimmt waren. Die Existenz der städtischen Waffenbörsen wurden dem SWR jetzt von Crailsheimer Sportschützen sowie dem Schützenverein Jagstheim bestätigt. Zuvor war dies allerdings dementiert worden.

Die Landesregierung muss sich nun mit dem Fall beschäftigen. Landtagsabgeordneter Helmut W. Rüeck, der eine "parlamtentarische Anfrage" gestellt hat: "Es geht um den Ruf der Stadt Crailsheim."

SWR-Video zum Thema:

Video: Waffengeschäfte der Stadt Crailsheim
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Was ist denn sicher?
Wenn ein Sportschütze (von dem nicht viele wissen das er einer ist) ... mehr ...
Dieser Vorfall zeigt zwei Dinge ganz deutlich...
zum einen scheeren scih weder Verwaltung ncoh Politiker um den Bürgerwillen. mehr ...
@joystick
Andreas Raab ist doch nach 10 Jahren Tätigkeit als Oberbürgermeister von Crailsheim nach diesem ... mehr ...
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