teilweise auf Geothermie zurückzuführen, wie die «Stuttgarter Nachrichten» unter Berufung auf eine Untersuchung des Landratsamtes Tübingen berichtete (Donnerstag). «An der Sonde war eine kleine undichte Stelle, deswegen konnte Grundwasser in den Gipskeuper eindringen», sagte Rottenburgs Oberbürgermeister Stephan Neher der Zeitung. Gipskeuper ist eine Gesteinsschicht. Die Hohlräume würden nun abgedichtet und Schadenersatzklagen mit der Bohrfirma abgeklärt. Der Schaden liege für die Stadt bei rund 500 000 Euro, berichtete das Blatt weiter.
Im vergangenen Jahr waren kostspielige Schäden wie Gebäuderisse auch an anderen Orten im Südwesten bekannt geworden, etwa in Leonberg, Staufen und Rudersberg.
