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Freiburg Salomon erneuert Ruf nach mehr Polizei für Freiburg

Knapp drei Monate nach dem Sexualmord von Freiburg hat Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne) erneut zusätzliche Polizisten in der Stadt gefordert. Mehr Polizeipräsenz stärke das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, sagte er beim Neujahrsempfang der Stadt am Mittwochabend.

Das habe unter dem Mord an einer 19 Jahre alten Studentin Mitte Oktober und weiterer schwerer Straftaten erheblich gelitten. Mehr Polizei könne Morde nicht verhindern, sagte Salomon. Aber zusätzliche Präsenz sei nötig, damit sich die Menschen in der Stadt sicher fühlten - und führe zudem zu einer höheren Aufklärungsrate von Verbrechen.

«Seit fast zehn Jahren weise ich darauf hin, dass wir mehr Polizei in Freiburg brauchen», sagte Salomon. «So langsam scheint das in Stuttgart angekommen zu sein.» Freiburg habe mit den Problemen einer Großstadt zu kämpfen, im Vergleich dazu habe das Land der Stadt zu wenige Polizeibeamte zugeteilt. Das müsse sich dauerhaft ändern.

Nach dem Mord an der Studentin war ein junger Flüchtling als Verdächtiger festgenommen worden. Der Fall löste Debatten über die Flüchtlingspolitik aus. Die Freiburger reagierten besonnen, sagte Salomon. «Hier ist man differenziert mit dem Vorfall umgegangen. Dafür bin ich sehr dankbar und das hat mich stolz gemacht.»

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