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Stuttgart/Karlsruhe (dpa/lsw) Neue Gema-Tarife lassen Clubbetreiber im Südwesten zittern

Wegen des drohenden Anstiegs der Gema-Gebühren sehen viele Club-Betreiber im Südwesten das Ende durchfeierter Partynächte kommen. Gerade die großen Discotheken im Land dürften die geplanten höheren Tarife zur Musiknutzung schwer treffen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab.

Die GEMA möchte 10% der Eintrittpreise haben. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Die GEMA möchte 10% der Eintrittpreise haben. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv Bild: Foto: dpa

«Bei uns wären das bis zu 300 000 Euro im nächsten Jahr an Gebühren», sagte etwa der Gründer des Stuttgarter Traditionsclubs Perkins Park, Michael Preisinger. «Dann machen wir am 1. Januar zu.»

Die Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) will die Vielzahl ihrer Tarife vereinheitlichen. Clubs und Discotheken sollen für ihre Musiknutzung ab 2013 zehn Prozent des Eintritts zahlen. Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe (BDT) droht mit einer Klage. «Das heißt für fast alle Betriebe mehr Kosten», erklärte BDT-Schatzmeister Hajo Römer der Nachrichtenagentur dpa.

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