Mein
 

Stuttgart/Berlin (dpa/lsw) Geißler: Stuttgart 21 muss gebaut werden

Der frühere Stuttgart-21-Schlichter Heiner Geißler sieht trotz der Kostenexplosion keine Alternative zu einem neuen Bahnhof in Stuttgart.

Geißler war Schlichter für Stuttgart 21. Foto: Stefan Puchner/dpa
Geißler war Schlichter für Stuttgart 21. Foto: Stefan Puchner/dpa | Bild: Foto: dpa

Im Deutschlandradio Kultur erklärte der CDU-Politiker Heiner Geißler am Montag, wenn nun nichts aus dem Projekt werde, «dann hat man zwei Milliarden ausgegeben und (...) nichts dafür bekommen». Das könne nicht sinnvoll sein. Irgendwann werde sich der «gesunde Menschenverstand» durchsetzen, der einem sage, dass man nicht einfach so viel Geld zum Fenster rauswerfen könne.

Die steigenden Kosten hält Geißler für ein «lösbares Problem». Niemand wisse, wie viel Geld letztlich ausgegeben werden müsse. Doch selbst wenn der Bahnhof drei Milliarden Euro teurer werde, müsse das Geld für ein solches Projekt da sein.

Der Bahn-Vorstand hatte im Dezember mitgeteilt, dass der Finanzierungsrahmen für Stuttgart 21 um 1,1 Milliarden Euro auf 5,6 Milliarden Euro erhöht werden müsse. Hinzu kämen Risiken von 1,2 Milliarden Euro. Am diesem Montag und Dienstag treffen sich Bahn-Vorstand, Landesregierung und Stadt zu Spitzengesprächen.

Exklusive Lieblinge aus unserer limitierten SEEStück-Kollektion für echte See-Liebhaber jetzt auf SÜDKURIER Inspirationen entdecken!
Mehr zum Thema
Stuttgart 21 - Streit um den Bahnhof: Das Projekt mit dem Namen Stuttgart 21 sieht den Bau eines unterirdischen Durchgangsbahnhofs in der Landeshauptstadt vor. Alle aktuellen Entwicklungen und Hintergründe erfahren Sie in unserem Dossier.
Hallo Frühling – Neue Produkte bei SÜDKURIER Inspirationen!
Korrekturhinweis
Neu aus diesem Ressort
Laupheim
Ulm
Karlsruhe
Stuttgart
Mannheim
Zuzenhausen
Die besten Themen
Kommentare (2)
    Jetzt kommentieren