Im August ergaben die Verhandlungen des Spitzenverbandes der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung eine Honorarerhöhung um 270 Millionen, die ab dem kommenden Jahr gelten sollte. Dies hätte eine Gehaltssteigerung um 0,9 Prozent bedeutet. Die Ärzte selbst jedoch fordern 3,5 Milliarden Euro mehr Gehalt. Sie waren bei der Entscheidung durch einen Schlichter, dem Gesundheitsökonom Jürgen Wasem, überstimmt worden.
