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– Ein heftiges Rumpeln hat viele Menschen zwischen Dreiländereck und Bodensee aufgeschreckt. Um 23.45 Uhr am Samstag bebte in der nördlichen Zentralschweiz die Erde.

Nur eines von rund 50 kleineren Erdbeben, die der Schweizerische Erdbebendienst in den vergangenen drei Wochen registriert hat, aber immerhin mit einer Magnitude von 4.2 das größte nördlich der Alpen. Das Zentrum des Bebens lag etwa 15 Kilometer südlich von Zürich, östlich vom Zuger See. Bei der großen Tiefe von etwa 30 Kilometern sei es sehr unwahrscheinlich, dass es Schäden verursacht hat. Zu spüren war es trotzdem, nicht nur in den südbadischen Raum hinein, sondern bis hinunter ins Tessin. In dieser Gegend hat die Erde lange Ruhe gehalten. Vor knapp 15 Jahren gab es das letzte etwas heftigere Beben mit einer Größe von 3.2. Auch im Jahr 2011 hat der Erdbebendienst der ETH Zürich in der Schweiz und der Umgebung zwar mehr als 500 Erdbeben registriert, die Magnituden dieser Ereignisse lagen jedoch zwischen 0.1 und 3.3, so dass die Bevölkerung nur drei davon deutlich wahrgenommen hat.

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