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Baden-Württemberg Spendenrekord für Nachsorgeklinik Tannheim

Große Unterstützung für die Nachsorgeklinik; die SÜDKURIER-Weihnachtsaktion bringt der Klinik 512 578 Euro ein. Ein neuer Rekord; denn so hoch wie dieses Mal war der Spendenbetrag noch nie. Seit 1993 unterstützen die SÜDKURIER-Leser Tannheim.

Sarah Schmitt hat in vier Wochen Reha alles nachgeholt, was sie während ihrer Leukämie-Erkrankung verpasst hat. Maximilian Englert erkrankte schon als Dreijähriger an Krebs und musste eine Chemotherapie über sich ergehen lassen. Einzelschicksale, die unsere Leser zu Tränen gerührt, sie nachdenklich und auch betroffen gemacht haben. Und die in der Nachsorgeklinik Tannheim keine Einzelfälle sind, sondern an der Tagesordnung.

Von Sarah, Maximilian und anderen Schicksalen haben wir im Rahmen unsere Weihnachtsaktion berichtet. Bereits seit 1993 helfen die SÜDKURIER-Leser mit ihren Spenden der Nachsorgeklinik Tannheim. Jährlich ist es ein sechsstelliger Betrag – doch so hoch wie dieses Mal war er noch nie: 512 578 Euro haben unsere Leser gespendet und unterstützen damit den Neubau für die Junge Reha, die Jugendliche und junge Erwachsene behandelt und so ganz anders auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen kann. Dieses Gebäude wird mit Spendengeldern der SÜDKURIER-Leser möglich. Der Rohbau steht bereits. Die Summe aus der Weihnachtsspenden-Aktion soll in die Innenausstattung investiert werden. Denn der Wohlfühlcharakter habe, so ist die Klinikleitung überzeugt, entscheidende Auswirkung auf den Reha-Erfolg und deshalb legt die Nachsorgeklinik Tannheim großen Wert darauf, dass eher eine wohlige Atmosphäre als kalte Krankenhaus-Stimmung verbreitet wird.

Roland Wehrle, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik, nimmt die Spende freudestrahlend entgegen: „Die Summe ist unglaublich. Ich hätte nie gedacht, dass über 500 000 Euro zusammenkommen. Einen großen Dank an die SÜDKURIER-Leser“, sagt der Klinikchef. Geld, das Tannheim dringend gebrauchen kann. Auch eine Nachsorgeklinik ist nicht vor

den Kostenentwicklungen auf einer Baustelle sicher. Selbst wenn der Neubau etwas teurer wird, als ursprünglich geplant: Die medizinische Entwicklung hat ihn absolut unverzichtbar gemacht. „Hier sollen Jugendliche und junge Erwachsene behandelt werden, die vor 20 Jahren mit ihrer Krankheit keine Chance gehabt hätten, die nun aber aufgrund des medizinischen Fortschrittes länger leben dürfen“, erklärt Wehrle.

Ein Projekt, das auch der stellvertretende Chefredakteur Torsten Geiling gut kennt. „Durch viele Besuche und Gespräche in Tannheim wissen wir im Medienhaus, welche Hilfe die Nachsorgeklinik für viele kleine Patienten und ihre Eltern ist. Unser Dank gilt daher unseren Lesern, die auch in diesem Jahr durch viele kleine und große Spenden dieses besondere Projekt unterstützt haben“, sagt Torsten Geiling.

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