Freiburg Eine Tote und sieben Verletzte nach Kollision auf Autobahn 5

Noch ist unklar, wie es zu dem schweren Unfall auf der A5 gekommen ist. Fest steht aber schon, dass es für einen schwerverletzten Überlebenden besonders schlimm ist: Seine Mutter ist bei dem Unglück gestorben.

Eine 59-Jährige ist bei einem Unfall auf der Autobahn 5 nahe Freiburg am Samstagabend ums Leben gekommen. Sieben - und nicht wie zunächst von der Polizei angegeben sechs - weitere Menschen wurden verletzt. Darunter war auch der schwer verletzte 35-jährige Sohn der Getöteten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Ein Mannschaftswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) war laut Polizei mit sechs Helfern besetzt auf dem Weg zu einem benachbarten Ortsverband. Nahe der Anschlussstelle Freiburg-Nord stieß der Wagen mit dem Transporter eines Reinigungsunternehmens zusammen, der ebenfalls in Richtung Basel unterwegs war. Infolgedessen kamen beide Autos von der Fahrbahn ab und überschlugen sich.

Im SWR-Fernsehen sagte ein Beamter, es gebe Hinweise darauf, dass der Lenker des Transporters kurz eingenickt sei, beim Aufwachen unkontrollierte Lenkbewegungen gemacht und dabei das andere Fahrzeug berührt habe. Im Polizeipräsidium Freiburg hieß es dazu: „Das ist eine mögliche Ursache.“

Die 59 Jahre alte DRK-Mitarbeiterin starb kurz nach der Kollision am Unfallort. Neben ihrem Sohn wurden noch vier weitere Insassen des DRK-Fahrzeugs verletzt. Fahrer und Beifahrer des zweiten Wagens erlitten leichte Blessuren und wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr war mit 44 Mann und acht Fahrzeugen im Einsatz. Insgesamt waren vier Notärzte und sechs Rettungswagen vor Ort. Während des Rettungseinsatzes blieb die A5 am Samstagabend stundenlang in südlicher Richtung gesperrt. Im gesamten Bereich kam es der Polizei zufolge zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

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