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Baden-Württemberg Brauni und die Eschbenhansel haben den Närrischen Ohrwurm

Endlich hat's geklappt: Brauni und die Eschbenhansel aus Geisingen haben den Närrischen Ohrwurm gewonnen. Der Musikwettbewerb um den besten Fasnachts-Hits wird vom SÜDKURIER und dem Südwestrundfunk ausgelobt.

Drei Versuche hat Thomas Braun also gebraucht, um endlich den Titel „Närrischer Ohrwurm“ zu gewinnen. Als Brauni und die Eschbenhansel hat der Hobby-Musiker aus Geisingen mit seiner elf Mann starken Gruppe bei der Live-Sendung des Lieder-Wettbewerbs den Titel „Fasnet wie's jeder mag“ nicht nur das Publikum in der Singener Stadthalle überzeugt, sondern auch die Zuschauer daheim vor dem Fernseher.

Mit uneinholbaren 25,91 Prozent der Anrufe hat die Gruppe die meisten Stimmen auf sich vereinigen können. Thomas Braun hatte bereits in den beiden Vorjahren am Musikwettbewerb um den besten Fasnachts-Hits, ausgelobt vom SÜDKURIER und dem Südwestrundfunk, teilgenommen und dabei die Plätze zwei und drei belegt.

Gewonnen haben Brauni und die Eschbenhansel eine Video-Produktion, die Zweitplatzierten „Caribbean Steelband Kolibris“ aus Bad Buchau eine CD-Studio-Produktion in den Hörfunkstudios des SWR und die „Stammtischler“ aus Wutöschingen-Schwerzen dürfen sich über ein professionelles Fotoshooting beim SÜDKURIER freuen.



Die Fachjury, bestehend aus Sängerin und Musikerin Alexandra Hofmann, der Schauspielerin und Fallers-Darstellerin Ursula Cantieni und dem Sänger und Entertainer Hansy Vogt sah den Fasnachts-Schunkel-Hit der Stammtischler „Frauen sind da…“ auf Platz Eins.

„100 Punkte für dieses Lied“, verkündete Alexandra Hofmann. Und auch die sonst eher kritische Ursula Cantieni lobte das Lied über den liebevollen Umgang mit Frauen als „gefälligen Ohrwurm“. Die Zuschauer sahen das anders und gaben den Stammtischlern nur 12,39 Prozent der Anrufe. Die Kolibris erreichten 13,59 Prozent.

Die glücklichen Gewinner hatten auch in der Halle die meisten Anhänger. Mit zahlreichen Transparenten und Schildern feuerten die Fans Brauni an. Und der Refrain „Fasnet wie's jeder mag“ ging auch bei den übrigen Zuschauern sofort ins Ohr. Hansy Vogt prognostizierte bereits bei seiner Kritik: „Das könnte ein Ohrwurm werden!“

Einen eingängigen Refrain hatten aber fast alle der insgesamt 14 Teilnehmer zu bieten. Ob es jetzt ein einfaches „Oh la la la“ wie bei der Band Cube aus Oberteuringen oder „Na na na na Narräbom“ wie bei der Radolfzeller-Band „Die Eier des Columbus“ – mitsingen konnte jeder.

Das Ohrwurm-Potenzial bei den Finalisten war in diesem Jahr recht hoch. Launig und kurzweilig führte wie in jedem Jahr Sonja Faber-Schrecklein, Moderatorin des SWR, durch das Programm. Der Närrische Ohrwurm fand das dritte Mal in der Singener Stadthalle statt. Gestartet ist der Wettbewerb in Stockach vor neun Jahren.

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