Oft weicht das im Fahrzeugschein angegebene Gewicht eines Wohnwagens vom tatsächlichen Leergewicht ab, weil zum Beispiel eingebaute Extras nicht eingerechnet sind. Rüstet der Besitzer sein Mobil mit weiterem Zubehör aus, wird das Gesamtgewicht des Fahrzeugs womöglich unwissentlich überschritten, erklärt Hans-Jürgen Götz von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in Stuttgart. Das passiert etwa, wenn für die Fahrt in die Ferien noch das Urlaubsgepäck verstaut wird.
Eine Stichprobe der Zeitschrift «Auto Straßenverkehr» (Ausgabe 19/2012) und der Autobahnpolizei Stuttgart auf der A8 bestätigt das Problem: Von 30 angehaltenen Wohnwagengespannen war jeder Dritte zu schwer - teils um bis zu 400 Kilogramm.
Wohnwagenbesitzer können sich bei der Stadtverwaltung nach einer Autowaage in der Nähe erkundigen, sagt Götz. Der Caravan sollte angekoppelt an das Auto gewogen werden. Das Fahrzeug muss leer wie vom Händler übergeben gewogen werden.
