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Berlin (dpa/tmn) Überfahrene Tiere der Polizei melden

29.08.2012
Im Herbst steigt die Gefahr von Autounfällen mit Rehen, Wildschweinen und Hirschen. In dieser Jahreszeit überqueren die Tiere oft unvermittelt die Straßen. Wer ein angefahrenes Tier findet, sollte die Polizei rufen, um weitere Unfälle zu vermeiden.
Im Herbst steigt Zahl der Wildunfälle

Werden die Tage kürzer, laufen mit der Dämmerung vermehrt Tiere auf die Straße. Kadaver sollte die Polizei wegräumen, damit nicht noch weitere Tiere angelockt werden. Foto: Patrick Pleul  Bild: Foto: dpa

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Außer Wildtieren sterben auch viele Vögel, Mäuse, Igel und Füchse im Verkehr. Autofahrer oder Spaziergänger sollten überfahrene Tiere auf der Autobahn oder Landstraße mit Angabe des Standorts immer der Polizei melden. Denn sie könne den Kadaver wegschaffen. Darauf weist Ursula Bauer von der Tierschutzorganisation Aktion Tier hin. Tote Tiere auf der Straße lockten andere Tiere an, die das Aas fressen wollen - das erhöhe wiederum die Unfallgefahr.

Jedes überfahrene Kleintier ziehe den Tod von etwa vier weiteren Tieren nach sich. Geben Verkehrsteilnehmer schnell Bescheid, senken sie dadurch zum einen die Gefahr eines Unfalls für andere Autofahrer. Zum anderen können sie dadurch weitere Tiere vor dem Tod bewahren.

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