Generator und Solarzellen versorgen SsangYong-Studie mit Strom
Wie sich SsangYong ein Elektroauto vorstellt, zeigt der koreanische Hersteller mit der Studie e-XIV auf dem Pariser Salon (Publikumstage: 29. September bis 14. Oktober). Bis zu 80 Kilometer weit soll das wuchtig wirkende SUV-Coupé mit einer Akkuladung kommen. Anschließend ermöglicht ein als Stromgenerator genutzter Zweizylinder-Benziner mit 1,0 Liter Hubraum die Weiterfahrt. Die Batterie kann auch an einer Steckdose aufgeladen werden. Um den Akku für den Antrieb zu entlasten, sind ins Glasdach Solarzellen integriert, die zum Beispiel die Klimaanlage versorgen. Der Elektromotor des Schaustücks leistet 80 kW/109 PS. Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 16 Kilowattstunden. Laut SsangYong dauert der Ladevorgang vier Stunden an einer Haushaltssteckdose und 20 Minuten mit einem Schnellladegerät. Das Design des e-XIV gibt einen Ausblick auf die Formensprache künftiger Modelle. Im Innenraum sind vor allem die vier Sitze markant, die einzeln positioniert werden können. Per Smartphone oder Fernbedienung kann der Fahrer sein bevorzugtes Antriebsprofil auswählen. Die Studie e-XIV basiert auf den bereits früher vorgestellten Konzeptfahrzeugen XIV und KEV.
Neue Varianten des Renault Clio
Renault zeigt mit der Sportversion RS und dem Kombi Grandtour in Paris erste Varianten des neuen Clio. Wann und zu welchen Preisen die Ableger des Kleinwagens in den Handel kommen, ließ der französische Hersteller noch offen. Das Grundmodell der vierten Clio-Generation startet im November für mindestens 12 800 Euro. Der Clio RS fährt mit einem 1,6 Liter großen Turbobenziner, der 147 kW/200 PS und eine maximales Drehmoment von 240 Newtonmetern entwickelt. Das soll für Geschwindigkeiten deutlich über 200 km/h reichen, hieß es am Messestand. Der Clio Grandtour wurde bei identischem Radstand hinten um gut 20 Zentimeter verlängert und bietet deshalb einem um 130 Liter vergrößerten Kofferraum als der Fünftürer. Das Ladevolumen beträgt bei voller Bestuhlung 430 Liter und bei umgelegter Rückbank mehr als 1000 Liter.
Kleine Erdgasautos aus dem VW-Konzern ab November bestellbar
Anfang 2013 werden die ersten Exemplare der nahezu baugleichen Erdgasautos VW Eco Up und Skoda Citigo CNG Green tec an Kunden ausgeliefert. Produktionsstart ist im November. Zu Preisen machten die Hersteller zwar noch keine Angaben. Doch der Motorumbau dürfte mit etwa 2500 bis 3000 Euro zu Buche schlagen, sagte VW-Sprecher Jakob Kähler mit Bezug auf den Up. Der konventionell angetriebene VW-Kleinstwagen kostet aktuell ab 9850 Euro, der Skoda Citigo ab 7900 Euro. Auch den dritten Verwandten im Bunde - den mindestens 8890 Euro teuren Seat Mii - wird es mit Erdgasantrieb geben. Ein Vorzug der kleinen CNG-Stadtwagen liegt im hohen Energiegehalt von Erdgas und dem damit einhergehenden geringen Verbrauch. So verbrennt der 50 kW/68 PS starke Skoda laut Hersteller nur 2,9 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 79 Gramm pro Kilometer. Die Modelle von VW und Seat kommen auf ähnliche Werte. Zusätzlich zu zwei Erdgastanks haben die Autos einen Benzinbehälter an Bord, der zur Verlängerung der Reichweite dient, wenn keine Erdgas-Tankstelle verfügbar ist.
