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Hamburg/Berlin (dpa/tmn) Hilfe für Hitzeopfer über Autobahn-Notrufsäulen anfordern

17.08.2012
Der Tacho zeigt Schneckentempo, das Thermometer über 30 Grad: Wenn die Sonne richtig brennt, kann eine Autofahrt zur Qual werden. Die Notrufsäulen sorgen für schnelle Hilfe für Hitzeopfer.
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Hitzeopfer auf Autobahnen erhalten über die Notrufsäulen schnelle Hilfe. «Unsere Notrufzentrale ist auf das anstehende heiße Wochenende vorbereitet», sagt Heiko Beermann von der Dienstleistungsgesellschaft der deutschen Versicherer. An den Säulen werde sofort der Kontakt zur nächsten Polizei oder Rettungsstelle hergestellt. Unwohlsein, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Kreislaufprobleme weisen auf einen drohenden Hitzekollaps hin. Ursache sind oft Flüssigkeitsmangel oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Beim Notstopp auf dem Autobahnseitenstreifen sollten alle Reisenden das Auto verlassen und sich hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte sind Hitzeopfer am besten im Schatten aufgehoben.

Automobilclubs wie der ADAC oder Auto Club Europa (ACE) rechnen am Wochenende mit dichtem Ferienrückreiseverkehr, vor allem auf Fernstraßen aus Süden in Richtung Norden. Wegen der erwarteten Hitzewelle sollten Autofahrer größere Getränkevorräte mitnehmen, um in Staus nicht plötzlich auf dem Trockenen zu sitzen. Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt magnesiumreiches Mineralwasser. Neben der notwendigen Flüssigkeit seien darin Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, die Körper und Geist fit halten.

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