Villingen-Schwenningen
Liquiditätsengpass: Der Firma Hess geht das Geld aus
Villingen-Schwenningen -
Die finanzierenden Kreditinstitute haben die zugunsten der Hess-Gruppe bestehenden Guthaben vorsorglich eingefroren und die bestehenden Kreditlinien gesperrt.
Der Stammsitz der Hess AG in VS-Villingen aus der Luft fotografiert.
Bild: Hess AG
Meiner Meinung nach geht es bei Hess darum wer 50% der Aktien und eine Aktie hält und wer die Fahne hochhält. Deshalb wird die Aktie runtergeknüppelt um möglichst billig an die benötigte Zahl der Aktien zu kommen. Hier wäre der Lampenhersteller Waldmann gut beraten mal kurz 10 % des Aktienkapitals zu kaufen, denn für 4,- EUR /Aktie steckt eine Menge Rendite drin, wenn man als Lampenhersteller zusammen hält. Ausserdem soll Waldmann Systemlieferant von Hess sein. Somit bietet sich diese Allianz an. Wenn die Mehrheiten verteilt sind, dann läuft der Laden wieder. Die Banken können die Konten nicht zu lange sperren, denn diese haften auch dafür. Man siehe hierzu das Deutsche Bank Urteil im Fall Leo Kirch !!!
Interessanterweise werden im Artikel von Herrn Trippl bereits die Kriterien deutlich angesprochen, welche einer Insolvenz unmittelbar vorausgehen:
A) Drohende Zahlungsunfähigkeit B) Zahlungsunfähigkeit C) Überschuldung
A) und B) werden mehr oder weniger deutlich angesprochen, C) liegt ebenfalls bereits vor, doch sieht das seit einigen Jahren geltende Insolvenzrecht vor, dass § 15 a InsO dann nicht unmittelbar greift, wenn "eine positive Fortführungsprognose für das Unternehmen vorliegt".
Dass der neue Geschäftsführer Till Becker den Hauptaktionär Hess um erhebliche weitere finanzielle Mittel bittet, um diese "positive Fortführungsprognose" überhaupt erst zu ermöglichen, obwohl dessen Verluste schon bisher bei mind. 22 Millionen Euro liegen, wirft ein diffuses Licht auf den anderen Hauptaktionär HPE/Tim van Delden, also die "Heuschrecke", welche sich Hess ins Boot geholt hat.
Es ist kaum zu glauben, vor einigen Wochen war alles noch in Ordnung und heute am 5.2. wird schon eine Insolvenz nicht ausgeschlossen. Die Frage ist, aus welcher Feder das kommt und die Frage ist, was damit beabsichtigt wird. Angeblich sind die Gelder eingefroren und die Kreditlinien gestrichen. Meine Frage: Welche Firma würde da nicht über kurz oder lang Insolvenz anmelden ??? Ich denke jede Firma in Villingen würde Insolvenz anmelden, wenn die Kreditlinien auf das Geschäftskonto gestrichen würden. Die Verantwortung liegt hier bei den Banken. Ich habe bereits heute die Verantwortlichkeit der LBBW angeschrieben, denn dieses hat einen ähnlichen Schriftzug als das Deutsche Bank Urteil im Verfahren Leo Kirch.
Aber was will man bezwecken. Mit Hilfe der Banken kann ein Scenario ausgemalt werden, welches die Börsenkurse drückt und das Legal. Jemand will Aktien kaufen und das Billig !!!!
Die Börsenaufsicht sollte mal mit der ermittelnden Staatsanwaltschaft zusammen arbeiten.
Der größten Aktionär, die Hess Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG, im Besitz von 39,9% des Aktienbestandes von insgesamt 5.216.667 Aktien, bringt, wenn man den Börsengangkurs von 15,50 Euro pro Aktie unterstellt, zirka 32 Millionen Euro in die Hess AG ein.
Die Hess AG-Aktie notiert derzeit bei knapp über 5,00 Euro, der Gesamtwert des Eigenkapitals des größten Aktionärs beträgt also gerade noch zirka 10 Millionen Euro, der diesbezügliche Eigenkapitalverlust rund 22 Millionen Euro.
(Das gesamte Eigenkapital beträgt statt 80 Millionen Euro nur noch zirka 26 Mio. Euro.)
Genauso dringend wie Verhandlungen mit Banken ist sofortiges Kurzschalten mit der Staatsanwaltschaft.
Dort will man sich für diese Vorgänge, die man in 1 bis 2 Tagen abschließend aufklären könnte, nämlich monatelang Zeit lassen. Diese Zeit hat die Hess AG aber bestimmt nicht.
A) Drohende Zahlungsunfähigkeit
B) Zahlungsunfähigkeit
C) Überschuldung
A) und B) werden mehr oder weniger deutlich angesprochen, C) liegt ebenfalls bereits vor, doch sieht das seit einigen Jahren geltende Insolvenzrecht vor, dass § 15 a InsO dann nicht unmittelbar greift, wenn "eine positive Fortführungsprognose für das Unternehmen vorliegt".
Dass der neue Geschäftsführer Till Becker den Hauptaktionär Hess um erhebliche weitere finanzielle Mittel bittet, um diese "positive Fortführungsprognose" überhaupt erst zu ermöglichen, obwohl dessen Verluste schon bisher bei mind. 22 Millionen Euro liegen, wirft ein diffuses Licht auf den anderen Hauptaktionär HPE/Tim van Delden, also die "Heuschrecke", welche sich Hess ins Boot geholt hat.
Aber was will man bezwecken. Mit Hilfe der Banken kann ein Scenario ausgemalt werden, welches die Börsenkurse drückt und das Legal. Jemand will Aktien kaufen und das Billig !!!!
Die Börsenaufsicht sollte mal mit der ermittelnden Staatsanwaltschaft zusammen arbeiten.
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Die Hess AG-Aktie notiert derzeit bei knapp über 5,00 Euro, der Gesamtwert des Eigenkapitals des größten Aktionärs beträgt also gerade noch zirka 10 Millionen Euro, der diesbezügliche Eigenkapitalverlust rund 22 Millionen Euro.
(Das gesamte Eigenkapital beträgt statt 80 Millionen Euro nur noch zirka 26 Mio. Euro.)
Genauso dringend wie Verhandlungen mit Banken ist sofortiges Kurzschalten mit der Staatsanwaltschaft.
Dort will man sich für diese Vorgänge, die man in 1 bis 2 Tagen abschließend aufklären könnte, nämlich monatelang Zeit lassen. Diese Zeit hat die Hess AG aber bestimmt nicht.