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13.02.2013  |  Zum Artikel

Villingen-Schwenningen Hess AG stellt Insolvenz-Antrag

Villingen-Schwenningen -  Der Vorstand der Hess AG hat am Mittwochmorgen entschieden, beim zuständigen Amtsgericht einen Insolvenzantrag zu stellen.

Eingangsbereich beim Amtsgericht in VS-Villingen  Bild: Barbara Baur

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    Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Von Laterne (13 Beiträge) am 13.02.2013 20:31
    so unschuldig ????

    Das "Handelsblatt" berichtete, dass Finanzvorstand Ziegler den Umsatz - und damit auch den Gewinn - mit mindestens fünf Scheinfirmen künstlich aufgebläht habe. Für 2011 hatte Hess bei einem Umsatz von knapp 70 Millionen Euro knapp 1,3 Millionen Euro Überschuss ausgewiesen. Hess habe seit 2009 Geld verbrannt, erklärte Becker.

    Quelle: http://www.format.at/articles/1307/958/352548/die-hess-ag
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    Kein Wunder
    Von nestbeschmutzer (158 Beiträge) am 13.02.2013 19:08
    Bei den Lampen hat es mich gewundert das sie sich überhaupt so lange halten. Die Mitarbeiter haben es nicht weit zur Arge. Ist gerade ums Eck. Kleinen Firmen dreht man viel früher den Hahn zu auch wenn sie noch so gut sind. Die Lampen waren nicht billig, also entweder keine Verkäufe oder Misswirtschaft.
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    Dummheit und Unbeholfenheit der vorherigen Geschäftsführung!
    Von Cuenot (753 Beiträge) am 13.02.2013 19:05
    A) Wenn Christoph Hess mehrfach beklagt, er dürfe die Unterlagen - z.B. Bilanzen, Jahresabschlüsse und Geschäftsberichte - welche zu seiner Entlastung dienen könnten, nicht mehr einsehen, dann muss man sich fragen ob er nicht in der Lage ist im Internet auf den "Elektronischen Bundesanzeiger" zu gehen und sämtliche wesentlichen Daten dort abzurufen, einzusehen und das Nötige herauszukopieren.

    B) Die Hess AG ist deshalb nicht mehr zahlungsfähig und überschuldet, also insolvent, weil das Eigenkapital der Firma Hess AG in Form von über 5 Millionen Aktien, welches sich nach dem Börsengang im Oktober 2012 auf 75 - 80 Millionen Euro belief, durch den Kurssturz auf um die 4 Euro, jetzt nur noch um die 20 Millionen Euro beträgt.

    Ich würde beinahe wetten, dass das Gerücht um die angeblich zu Unrecht ausgewiesenen Umsätze in zweistelliger Millionenhöhe genau darum gestreut wurden, um den beschriebenen Zustand herzustellen.
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    Übrigens notiert die Hess AG-Aktie heute nur noch mit 0,88 Euro....
    Von Cuenot (753 Beiträge) am 13.02.2013 20:14
    so dass alle jene, die im Oktober 2012 die rund 2,6 Millionen Aktien gekauft haben, insgesamt einen Verlust von annähernd 38 Millionen Euro erlitten haben. Es sollen darunter, neben den beiden Hauptaktionären, auch viele Kunden der örtlichen Banken sein.
    als Antwort auf das Posting von Cuenot am 13.02.2013 19:05
    Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
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    Alter Vorstand ist schuldig
    Von matthiasS600 (1 Beiträge) am 13.02.2013 16:18
    ich halte die Vorwürfe an den Holländischen Investor doch für stark überzogen, denn die schlechte Wirtschaftliche Lage begann schon weit bevor der Holländische Investor, die so genannte Heuschrecke in das Unternehmen eintrat. Seit 2009 kann sich die Firma nicht mehr aus eigenen mitteln Finanzieren sondern ist auf Fremdkapital angewiesen was sich deutlich an dem Cash Flow ablesen läßt. Es ist deutlich zu erkennen, das das Fundament für die jetzige Situation von den alten Vorständen Christoph Hess und Peter Ziegler gelegt wurde. Eventuell ist es sogar so, das der Investor aus Holland mit seinem Einstieg die heutigen tatsachen damals nur heraus gezögert hat. Das wird hier in allen bisherigen kommentaren etwas undeutlich dargestellt.
    Was mich traurig stimmt, ist die Tatsache das der Senior Hess sein Lebenswerk zusammen fallen sieht, wo er es doch in die Hände seines Sohnes gelegt hat. Traurig!!
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    Staatsanwaltschaft ist gefragt !!
    Von HarrySchneckenburger (13 Beiträge) am 13.02.2013 14:59
    Wenn die Banken die Kreditlinien sperren und die Guthaben einfrieren, dann ist eine Insolvenz für jedes Unternehmen nahe. Hier sollte die Staatsanwaltschaft auch gegen die Banken ermitteln, die den Börsengang vorangetrieben haben. Laut Börsenmeldungen besteht seit 2009 ein negativer Cashflow - das wusste auch die Bank. Warum dann einen Börsengang ??? Nur um den "schwarzen Peter" weiter zu geben. Meines Erachtens ebenfalls Betrug !!!
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    Bald neue Besitzer?
    Von Fuebi (17 Beiträge) am 13.02.2013 14:47
    Dann wirds auch nicht mehr lange dauern, bis die Aktionäre des Holländischen Konzerns die auch einen gewissen großteil aber halt nicht die Mehrheit der Aktien besitzen, die Firma Hess schon bald übernehmen.
    Mit ein paar Kündigungen und ein paar einsparungen wird es sicher nicht lange dauern bis die Firma wieder sehr schnell saniert sein wird und somit ordentlich Profit abwerfen wird.
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