Villingen-Schwenningen
Belegschaft der Hess AG in großer Sorge
Villingen-Schwenningen -
Der vorläufige Insolvenzverwalter bei der Hess AG, Martin Mucha, hat gestern zur Villinger Belegschaft der Hess AG gesprochen. Er soll dabei einen kompetenten Eindruck bei den Beschäftigten hinterlassen haben.
Hellt sich die Zukunft für den insolventen Leuchtenhersteller Hess auf?
Bild: Hess AG
-Kurserlöse über Nennwert gehen bei der Emission einmalig in Kapitalrücklagen ein, fallende oder steigende Aktienkurse nach der Emission verändern die Kaptialrücklagen nicht!!!! - Marktkapitalisierung ist Börsenwert, nicht EK!!!! Ich versuchs mal anders: Selbst wenn Sie Herr Cuento jetzt zig Millionen in die Hand nehmen und Aktien kaufen und für einen Kursanstieg sorgen, wird sich an der Eigenkapitalsituation der AG nichts ändern. Es freuen sich lediglich die Aktionäre, von welchen Sie die Aktien zu höhren Kursen abkaufen.
A) "Die Marktkapitalisierung spiegelt den aktuellen Börsenwert einer börsennotierten Firma wieder. Sie ergibt sich aus der MULTIPLIKATION AUS AKTUELLEM AKTIENKURS und der GESAMTEN AKTIENANZAHL. Dadurch unterliegt die Marktkapitalisierung ständigen Veränderungen."
Das heißt, dass die Marktkapitalisierung der zirka 5,2 Mio. Hess AG-Aktien bei einem Kurs von 15.50 Euro pro Aktie in 10/12 zirka 80,6 Mio. Euro betragen hat. Beim jetzigen Kurs von unter 1 Euro pro Aktie beträgt die aktuelle Marktkapitalisierung/der Börsenwert nicht einmal mehr 5,2 Mio.Euro. Genannte Quelle: "MARKTKAPITALISIERUNG UNTERLIEGT STÄNDIGER VERÄNDERUNG"
B) Marktkapitalisierung = Börsenwert.
Das jeweils aktuelle Eigenkapital jeder Aktiengesellschaft IM BILANZRECHTLICHEN SINNE ist IM WESENTLICHEN (nicht ausschließlich) - insbesondere in Sondersituationen wie drohende Insolvenz - die aktuelle "Multiplikation von aktuellem Aktienkurs und der gesamten Aktienanzahl".
In Ihrer Kommentierung zum Artikel "Villingen steht Hess AG treu zur Seite" reden Sie ja nun selber nicht mehr von einem EK-Verlust von 75 Mio €. Ich gehe mal davon aus, dass mittlerweile eingesehen haben, dass Sie mit Ihren Aussagen diesbezüglicht falsch lagen. Fehler eingestehen ist allerdings wohl nicht so Ihr Ding - würde die Diskussion allerdings versachlichen und etwas erleichtern.
"Der Artikel im Südkurier geht auf den Kapitalverlust der AKTIONÄRE ein!"
Im Südkurier-Artikel wird ausgeführt, wie sich der Sachverhalt für die Firma Hess AG darstellt. Es heißt wörtlich:: "Vergleicht man die Marktkapitalisierung zum Zeitpunkt des Börsengangs mit dem nach dem Antrag auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens, dann stellt man fest, dass sich binnen weniger Tage über 75 Millionen Euro in Schall und Rauch aufgelöst haben".
Es heißt dann zusätzlich wörtlich: " Davon betroffen sind natürlich a u c h die vielen Privatanleger, die an die Hess AG geglaubt, dem Unternehmen vertraut haben."
Bitte beachten Sie das Wörtchen a u c h!!
Dass die Aktionäre die entsprechenden Verluste haben, war ja wohl von vornherein klar.
Im übrigen kommen in Fällen wie diesem nicht mehr nur die üblichen Buchhaltungsgrundsätze zum Tragen, sondern solche die man mit dem Begriff "Bilanzierung in der Insolvenz" umschreibt.
muss die Geschäftsführung einer Firma innerhalb von drei Wochen Insolvenz anmelden, wenn Zahlungsunfähigkeit besteht oder abzusehen ist, oder wenn sie überschuldet ist, und das nicht in 4 oder fünf Monaten, sondern gegenwärtig.
Wenn also Ihre fortwährende Behauptung, der Niedergang des Aktienkurses hätte bezüglich der Eigenkapitalausstattung des Unternehmens Hess AG zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Bedeutung, dann sollten Sie mal den Vorstand und Aufsichtsrat von Hess AG informieren - und natürlich die ganze Presse auch - dass Hess AG zum gegenwärtigen Zeitpunkt doch gar nicht insolvent ist und dass man sich dort doch hätte Zeit lassen können, vielleicht bis Ostern oder Weihnachten oder so.........
- Aktienkurs hat keinen Einfluss auf EK - vermeintliche Überschuldung ist gegeben da nach Ansicht der AG Vermögenspositionen in Bilanz nicht korrekt sind (z.B. zu hohe Gewinnvorträge) - Artikel geht auf Kapitalvern. der Aktionäre ein, neben institutionellen Anleger AUCH Privatanleger
Und nun setzten Sie ja schon wieder Marktkapitalisierung mit EK gleich - Unfug!
" Artikel geht auf Kapitalvern. der Aktionäre ein, neben institutionellen Anleger AUCH Privatanleger"
Aktionäre sind: Hess Grundstü.. 39,93%, Streubesitz 35,24%, HPE Pro Insti.. 20,54%, Julius Baer M..3,71%, M.M. Warburg .. 0,58%. Neben den "AUCH Privatanlegern" und Hess Grundst., welche Grundst. und Christoph Hess im Artikel separat behandelt werden, sind instit. Anleger nur mit etwa 4% investiert, und dass der Artikel die HPE im Auge gehabt hätte, glauben Sie hoffentlich selber nicht.
"Und nun setzten Sie ja schon wieder Marktkapitalisierung mit EK gleich - Unfug!"
"Die Marktkapitalisierung spiegelt den aktuellen Börsenwert einer börsennotierten Firma wieder. Sie ergibt sich aus der Multiplikation von aktuellem Aktienkurs und der gesamten Aktienanzahl. Dadurch unterliegt die Marktkapitalisierung ständigen Veränderungen."
Das EK = Eigenkapital, Passivseite der Bilanz, Position A. bei einer Aktiengesellschaft, hier Hess AG, setzt sich im wesentlichen zusammen aus: I. Grundkapital - aus dem Nennwert der ausgegebenen Aktien -
hier spielt der Aktienkurs keine Rolle.
II. Kapitalrücklage - aus dem über dem Nennwert der Aktien liegenden Kurs -
hier spielt der Aktienkurs die entscheidende Rolle.
II. Gewinnrücklagen 1. gesetzliche Rücklage 2. andere Gewinnrücklagen
"vermeintliche Überschuldung ist gegeben da nach Ansicht der AG Vermögenspositionen in Bilanz nicht korrekt sind (z.B. zu hohe Gewinnvorträge)"
Seit wann handelt es sich bei den, angeblich im zweistelligen Millionenbereich fingierten Umsätzen um eine Vermögensposition?
Umsätze laufen über das Erfolgskonto "Erlöse", werden über das G+V Konto abgeschlossen, welches wiederum ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos ist. Das berührt die Aktiva einer Bilanz gar nicht. Kleines 1x1 der Buchhaltung.
● Unverhältnismäßig zu reagieren ist das signifikante Merkmal des neuen Vorstandes, was den Aktiensturz - Eigenkapital-Verlust - ausgelöst und beschleunigt hat, unabhängig davon, ob und in welchem Umfang mögliche Vorwürfe zutreffen. ● Statt Aufklärung vom alten Vorstand und deren Prüfer, wie » dhmp GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Karlsruhe « und/oder Landesbank BW, einzufordern, wird eine Armada von Anwälten, Wirtschaftsprüfern installiert, die die Kapitalvernichtung weiter forcieren. ● Allein - circa- 10 Anwalts-, und Wirtschaftsprüfer-Gruppierungen sind inzwischen involviert, davon dienen allein fünf den Interessen des zweiten ● Großaktionärs HPE, der den neuen Vorstand, Dr. T. Becker, inthronisierte.
Offenkundig wurden diese Mandate durch HPE, Aufsichtsrat und Vorstand erteilt :
● 1.) Görg, Köln, Dr. Christian Bärenz ● 2.) P+P Pöllath + Partners, München, Team 1: Dr. Wolfgang Grobecker ● 3.) P+P Pöllath + Partners, München, Team 2: Dr. Frank Thiäner ● 4.) Ebner Stolz Mönning Bachem, Stuttgart, Dr. Volker Hecht und Dr. Wolfgang Russ ● 5.) Freshfields Bruckhaus Deringer, Hamburg, Prof. Dr. Christoph H. Seibt http://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/2013/02/pleite-nach-bilanzskandal-grub-brugger-stelt-hess-insolvenzverwalter-arger-geht-weiter Zu beachten ist, siehe » Juve « - eine juristische Fachpublikation - , 14. 02. 2013: ● "" Mit der Sonderprüfung sei ausgerechnet Pöllath beauftragt, die bislang den Großaktionär HPE beriet."" ● Das steht im Gegensatz zu den Beteuerungen von Dr. Till Becker, der damit keine vertrauensbildenden Maßnahmen schafft und offenbar weiteren Dissens schürt.
● Dr. Till Becker, Alleinvorstand, der es offensichtlich wiederkehrend mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, hat aber erklärt, dass neutrale, unabhängige Prüfer eingesetzt werden. Es geht weiter: ● "" Auch auf die Banken könnte größerer Ärger zukommen, denn es steht auch die Frage im Raum, ob sie mögliche Bilanzverfehlungen nicht spätestens im Zusammenhang mit dem Börsenstart der Hess AG vor wenigen Monaten hätten erkennen können (Anm.: wie verhält es ich mit HPE?). Hess war im Oktober von einem Konsortium um die federführende Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) an die Börse gebracht worden."" http://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/2013/02/pleite-nach-bilanzskandal-grub-brugger-stelt-hess-insolvenzverwalter-arger-geht-weiter ● Der strategische Investor HPE ist seit 2011 - nicht erst seit der Börseplatzierung 10/2012 -maßgeblich an Hess beteiligt und hat den Börsengang begleitet, die Bücher geprüft ?
Doch hat er, und zwar im bilanzrechtlichen Sinn ganz unmittelbar, also praktisch heute.
Das ist auch der Grund, weshalb die Gesellschaft innerhalb von wenigen Tagen Insolvenz wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit anmelden musste.
Wäre Ihre Aussage richtig, dann würde die Hess AG bei 75 bis 80 Millionen Euro Eigenkapital und Vermögenswerten von - grob geschätzt - 50 Millionen Euro, dem - wiederum grob geschätzt - 50 Millionen Schulden bei Banken und 20 Mio. Euro "sonstige Verbindlichkeiten" gegenüberstehen, geradezu im Geld schwimmen und es hätte weder ein Grund zur Insolvenzanmeldung wegen Überschuldung noch wegen Zahlungsunfähigkeit bestanden, da zudem die wirtschaftlichen Zukunftsaussichten im LED-Geschäft äußerst positiv sind.
Die gesellschaftsrechtlichen Grundsätze dazu stehen im Handelsgesetzbuch, z.B. § 252 uff. HGB, "Imparitätsprinzip", "Niederstwertprinzip" und noch ein paar mehr :-)))
Der Aktienkurs ist nicht Ursache sondern Folge der wirtschaftl. Situation! Da die AG keine eigenen Aktien besitzt, kann es hierauf auch keine Wertberichtigung geben. Eine Überschuldung tritt ein, weil die die bilanzierten Vermoegenswerte nicht stimmen (sofern die Manipulationsvorwürfe zutreffen).
Der Zusammenbruch des Aktienkurses ist nicht die Folge der wirtschaftlichen Situation, welche, den veröffentlichten Quartalsberichten, Bilanzen, Jahresabschlüssen und dem Prospekt des Börsengangs nach, geradezu blendend sind, sondern eine Folge der gestreuten Gerüchte über angeblich falsch ausgewiesene Umsätze in zweistelliger Millionenhöhe.
Und dass Sie von Bilanzierung, Bilanzierungsgrundsätzen und Rechnungslegungsvorschriften nichts verstehen, sieht ein Fachkundiger auf einen Blick.
@Cuenot "Schmunzel" Der Artikel im Südkurier geht auf den Kapitalverlust der AKTIONÄRE ein! Es bleibt dabei: - Ein fallender Aktienkurs hat zunächts keinen Einfluss auf das EK einer AG (siehe meine vorangegangenen Postings). - Ihrer Aussagen sind diesbezüglich falsch (schadet Ihnen auch nicht, das einfach mal einzugestehen). - Und bitte jetzt nicht noch die in dem Artikel erwähnte Martkkapitalisierung von rd. 80 Mio mit dem EK einer AG gleichsetzten, sonst wird der Unfug noch grösser.
Lesen Sie bitte einfach und sehr aufmerksam den ebenfalls heute erschienenen Artikel im Südkurier "Insolvenz nach vier Monaten Börse", darin werden alle meine Aussagen hinsichtlich Eigenkapitalverlust bei der Firma Hess AG über zirka 75 Millionen Euro bestätigt.
Und da die Firma Hess AG vor wenigen Tagen somit nur noch ein Gesamt-Eigenkapital von zirka 5 Millionen Euro plus Vermögenswerte auf der Aktiva von - grob geschätzt - 50 Millionen Euro hatte, bei Bankschulden von 50 Mio. Euro plus sonstigen Verbindlichkeiten von 20 Millionen, betrug das sogenannte "Negative EK" mindestens 12 - 15 Mio. Euro, die Firma Hess AG ist überschuldet und zahlungsunfähig.
bitte sachlich bleiben, auch wenn Ihnen offensichtlich die inhaltlichen Argumente ausgehen. Ihre Aussagen bleiben falsch (siehe meine vorigen Postings)! Fallende Aktienkurse führen zu Wertberichtigungen auf Seiten der Aktionäre, nicht bei der AG. Wie und auf welche Positionen wollen Sie denn bitte schön eine Wertberichtigung auf Seiten der AG konstruieren?
● Nicht nur die Banken und HPE stehen im Zwielicht. Die Wirtschaftprüfer, welche die Bilanz 2011 testierten, haben Fragen zu beantworten, sie sagen von sich: ● "" Kompetenz, die herausragt - Kurzfristige, einmalige Erfolge sind schnell vergessen. "" http://www.dhmp.de/ Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 13. 02. 2013: ● "" Für den schwachen Markt für Neuemissionen ist der Fall Hess sehr unwillkommen. Einer der wenigen Börsengänge, der in den vergangenen Monaten tatsächlich stattfand, ist damit gescheitert und endet für die Aktionäre in einem Desaster und jedenfalls in einem Skandal – unabhängig davon, was sich am Ende als Wahrheit herausstellt. "" http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/boersenneuling-hess-ag-beantragt-insolvenz-12061514.html
"Viele fragten sich, ob Christoph Hess von den neuen Kapitalgegnern Straftatbestände „untergejubelt wurden“.
Da die Altvorstände Hess und Ziegler sowie der Aufsichtsrat die selbst für Fachleute schwer durchschaubaren Internationalen Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei Konzernen nicht kennen und sich auf das Fachwissen der die Jahresabschlüsse testierenden "dhmp GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft" in Karlsruhe verlassen mussten, dürfte sich der Verdacht vieler Mitarbeiter auf "untergejubelte Straftatbestände" letztlich bestätigen.
Eine schwerwiegende Lüge des jetzigen Unternehmensvorstandes ist es, den vorigen Vorständen die Schuld für die Zahlungsunfähigkeit der Firma zuzuweisen.
Alleiniger Grund für die Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit ist der Zusammenbruch des Aktienkurses von 15,50 Euro auf jetzt unter 1 Euro, was zu einem Eigenkapitalverlust bei Hess von etwa 75 Mio. Euro führte.
Zum wiederholten mal lese ich von Ihnen "Eigenkapitalverlust". Inwiefern tangiert der Aktienkurs / Börsenwert einer AG deren Stammkapital ? Bei Kursschwankungen wird eine AG weder reicher noch ärmer, das betrifft lediglich die Aktionäre. Irgendwie werfen Sie m.E. hier Äpfel und Birnen durcheinander. Ein Kurseinbruch ist nicht Auslöser der Insovenz, sonder deren - vielleicht auch vorweggenommene - Folge. Nichts für ungut und Gruss.
Veränderungen beim Aktienkurs bei einer AG verändern tatsächlich nicht deren "Stammkapital", welches bei der AG allerdings "Grundkapital" heißt und welches dem Nominalwert der ausgegebenen Aktien entspricht.
Das Eigenkapital umfasst aber nicht nur das "Stammkapital" sondern weitere Positionen, im Fall Hess AG, per 31.12.2011, "Kapitalrücklage", "Gewinnrücklagen", "gesetzliche Rücklage", "andere Gewinnrücklagen", "Bilanzgewinn", "Genussscheinkapital"
Insgesamt beträgt das EK bei Hess am 31.12.2011 Euro 24,9 Millionen Euro.
Durch den Börsengang in 10/12 erhöhte sich der Wert aller 5,2 Mio. Aktien, genannt "Marktkapitalisierung" auf 75 und 80 Mio. Euro, da auch die Altaktien noch an Wert zulegten. Diese Summe stellt auch das Gesamteigenkapital der Firma Hess dar.
Durch den Kursverfall auf jetzt unter 1 Euro hat Hess den das "Stammkapital" von etwa 5,2 Mio. Euro übersteigenden Aktienwert (1 Euro pro Aktie) auch als bilanzielles EK komplett verloren.
ich kenne mich nicht aus, aber ich denke auch, dass eine insolvenz einer ag nicht durch einen fallenden aktienkurs entstehen kann, da sich das grundkaptial dadurch nicht ändert. was sich ändert ist der marktwert, aber das hat keine bilanziellen auswirkungen (http://de.wikipedia.org/wiki/Grundkapital) mit der Bitte um kurze Erläuterung..
Der Aktienkurs hat zunächst keinen Einfluss auf das Eigenkapital der Gesellschaft, sofern die Gesellschaft keine eigenen Aktien besitzt (was bei der Hess AG der Fall sein dürfte). Die Kapitalvernichtung durch den gefallenen Aktienkurs erfolgte auf Seiten der Aktionäre, nicht der AG.
Statt " auf 75 und 80 Mio. Euro" muss es heißen: "auf etwa 75 bis 80 Mio. Euro"
Letzter Abschnitt sollte lauten: "Durch den Kursverfall auf jetzt unter 1 Euro hat Hess das gesamte bilanzielle Eigenkapital verloren, welches den Wert des "Stammkapital" von 5,2 Mio. Euro (=1 Euro pro Aktie) übersteigt".
-Kurserlöse über Nennwert gehen bei der Emission einmalig in Kapitalrücklagen ein, fallende oder steigende Aktienkurse nach der Emission verändern die Kaptialrücklagen nicht!!!!
- Marktkapitalisierung ist Börsenwert, nicht EK!!!!
Ich versuchs mal anders: Selbst wenn Sie Herr Cuento jetzt zig Millionen in die Hand nehmen und Aktien kaufen und für einen Kursanstieg sorgen, wird sich an der Eigenkapitalsituation der AG nichts ändern. Es freuen sich lediglich die Aktionäre, von welchen Sie die Aktien zu höhren Kursen abkaufen.
Das heißt, dass die Marktkapitalisierung der zirka 5,2 Mio. Hess AG-Aktien bei einem Kurs von 15.50 Euro pro Aktie in 10/12 zirka 80,6 Mio. Euro betragen hat. Beim jetzigen Kurs von unter 1 Euro pro Aktie beträgt die aktuelle Marktkapitalisierung/der Börsenwert nicht einmal mehr 5,2 Mio.Euro.
Genannte Quelle: "MARKTKAPITALISIERUNG UNTERLIEGT STÄNDIGER VERÄNDERUNG"
B) Marktkapitalisierung = Börsenwert.
Das jeweils aktuelle Eigenkapital jeder Aktiengesellschaft IM BILANZRECHTLICHEN SINNE ist IM WESENTLICHEN (nicht ausschließlich) - insbesondere in Sondersituationen wie drohende Insolvenz - die aktuelle "Multiplikation von aktuellem Aktienkurs und der gesamten Aktienanzahl".
Kann man m.E. gut begreifen.
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Im Südkurier-Artikel wird ausgeführt, wie sich der Sachverhalt für die Firma Hess AG darstellt.
Es heißt wörtlich::
"Vergleicht man die Marktkapitalisierung zum Zeitpunkt des Börsengangs mit dem nach dem Antrag auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens, dann stellt man fest, dass sich binnen weniger Tage über 75 Millionen Euro in Schall und Rauch aufgelöst haben".
Es heißt dann zusätzlich wörtlich:
" Davon betroffen sind natürlich a u c h die vielen Privatanleger, die an die Hess AG geglaubt, dem Unternehmen vertraut haben."
Bitte beachten Sie das Wörtchen a u c h!!
Dass die Aktionäre die entsprechenden Verluste haben, war ja wohl von vornherein klar.
Im übrigen kommen in Fällen wie diesem nicht mehr nur die üblichen Buchhaltungsgrundsätze zum Tragen, sondern solche die man mit dem Begriff "Bilanzierung in der Insolvenz" umschreibt.
Wenn also Ihre fortwährende Behauptung, der Niedergang des Aktienkurses hätte bezüglich der Eigenkapitalausstattung des Unternehmens Hess AG zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Bedeutung, dann sollten Sie mal den Vorstand und Aufsichtsrat von Hess AG informieren - und natürlich die ganze Presse auch - dass Hess AG zum gegenwärtigen Zeitpunkt doch gar nicht insolvent ist und dass man sich dort doch hätte Zeit lassen können, vielleicht bis Ostern oder Weihnachten oder so.........
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
- vermeintliche Überschuldung ist gegeben da nach Ansicht der AG Vermögenspositionen in Bilanz nicht korrekt sind (z.B. zu hohe Gewinnvorträge)
- Artikel geht auf Kapitalvern. der Aktionäre ein, neben institutionellen Anleger AUCH Privatanleger
Und nun setzten Sie ja schon wieder Marktkapitalisierung mit EK gleich - Unfug!
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Aktionäre sind: Hess Grundstü.. 39,93%, Streubesitz 35,24%, HPE Pro Insti.. 20,54%, Julius Baer M..3,71%, M.M. Warburg .. 0,58%.
Neben den "AUCH Privatanlegern" und Hess Grundst., welche Grundst. und Christoph Hess im Artikel separat behandelt werden, sind instit. Anleger nur mit etwa 4% investiert, und dass der Artikel die HPE im Auge gehabt hätte, glauben Sie hoffentlich selber nicht.
"Und nun setzten Sie ja schon wieder Marktkapitalisierung mit EK gleich - Unfug!"
"Die Marktkapitalisierung spiegelt den aktuellen Börsenwert einer börsennotierten Firma wieder. Sie ergibt sich aus der Multiplikation von aktuellem Aktienkurs und der gesamten Aktienanzahl. Dadurch unterliegt die Marktkapitalisierung ständigen Veränderungen."
Quelle:
http://boersenlexikon.faz.net/marktkap.htm
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Das EK = Eigenkapital, Passivseite der Bilanz, Position A. bei einer Aktiengesellschaft, hier Hess AG, setzt sich im wesentlichen zusammen aus:
I. Grundkapital - aus dem Nennwert der ausgegebenen Aktien -
hier spielt der Aktienkurs keine Rolle.
II. Kapitalrücklage - aus dem über dem Nennwert der Aktien liegenden Kurs -
hier spielt der Aktienkurs die entscheidende Rolle.
II. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage
2. andere Gewinnrücklagen
"vermeintliche Überschuldung ist gegeben da nach Ansicht der AG Vermögenspositionen in Bilanz nicht korrekt sind (z.B. zu hohe Gewinnvorträge)"
Seit wann handelt es sich bei den, angeblich im zweistelligen Millionenbereich fingierten Umsätzen um eine Vermögensposition?
Umsätze laufen über das Erfolgskonto "Erlöse", werden über das G+V Konto abgeschlossen, welches wiederum ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos ist. Das berührt die Aktiva einer Bilanz gar nicht. Kleines 1x1 der Buchhaltung.
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
● Statt Aufklärung vom alten Vorstand und deren Prüfer, wie » dhmp GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungs- und
Steuerberatungsgesellschaft, Karlsruhe « und/oder Landesbank BW, einzufordern, wird eine Armada von Anwälten, Wirtschaftsprüfern installiert, die die Kapitalvernichtung weiter forcieren.
● Allein - circa- 10 Anwalts-, und Wirtschaftsprüfer-Gruppierungen
sind inzwischen involviert, davon dienen allein fünf den Interessen des zweiten ● Großaktionärs HPE, der den neuen Vorstand, Dr. T. Becker, inthronisierte.
● 1.) Görg, Köln, Dr. Christian Bärenz
● 2.) P+P Pöllath + Partners, München, Team 1: Dr. Wolfgang Grobecker
● 3.) P+P Pöllath + Partners, München, Team 2: Dr. Frank Thiäner
● 4.) Ebner Stolz Mönning Bachem, Stuttgart, Dr. Volker Hecht und Dr. Wolfgang Russ
● 5.) Freshfields Bruckhaus Deringer, Hamburg, Prof. Dr. Christoph H. Seibt
http://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/2013/02/pleite-nach-bilanzskandal-grub-brugger-stelt-hess-insolvenzverwalter-arger-geht-weiter
Zu beachten ist, siehe » Juve « - eine juristische Fachpublikation - , 14. 02. 2013:
● "" Mit der Sonderprüfung sei ausgerechnet Pöllath beauftragt, die bislang den Großaktionär HPE beriet.""
● Das steht im Gegensatz zu den Beteuerungen von Dr. Till Becker, der damit keine vertrauensbildenden Maßnahmen schafft und offenbar weiteren Dissens schürt.
● "" Auch auf die Banken könnte größerer Ärger zukommen, denn es steht auch die Frage im Raum, ob sie mögliche Bilanzverfehlungen nicht spätestens im Zusammenhang mit dem Börsenstart der Hess AG vor wenigen Monaten hätten erkennen können
(Anm.: wie verhält es ich mit HPE?).
Hess war im Oktober von einem Konsortium um die federführende Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) an die Börse gebracht worden.""
http://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/2013/02/pleite-nach-bilanzskandal-grub-brugger-stelt-hess-insolvenzverwalter-arger-geht-weiter
● Der strategische Investor HPE ist seit 2011 - nicht erst seit der Börseplatzierung 10/2012 -maßgeblich an Hess beteiligt und hat den Börsengang begleitet, die Bücher geprüft ?
Das ist auch der Grund, weshalb die Gesellschaft innerhalb von wenigen Tagen Insolvenz wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit anmelden musste.
Wäre Ihre Aussage richtig, dann würde die Hess AG bei 75 bis 80 Millionen Euro Eigenkapital und Vermögenswerten von - grob geschätzt - 50 Millionen Euro, dem - wiederum grob geschätzt - 50 Millionen Schulden bei Banken und 20 Mio. Euro "sonstige Verbindlichkeiten" gegenüberstehen, geradezu im Geld schwimmen und es hätte weder ein Grund zur Insolvenzanmeldung wegen Überschuldung noch wegen Zahlungsunfähigkeit bestanden, da zudem die wirtschaftlichen Zukunftsaussichten im LED-Geschäft äußerst positiv sind.
Die gesellschaftsrechtlichen Grundsätze dazu stehen im Handelsgesetzbuch, z.B. § 252 uff. HGB, "Imparitätsprinzip", "Niederstwertprinzip" und noch ein paar mehr :-)))
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Und dass Sie von Bilanzierung, Bilanzierungsgrundsätzen und Rechnungslegungsvorschriften nichts verstehen, sieht ein Fachkundiger auf einen Blick.
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Der Artikel im Südkurier geht auf den Kapitalverlust der AKTIONÄRE ein!
Es bleibt dabei:
- Ein fallender Aktienkurs hat zunächts keinen Einfluss auf das EK einer AG (siehe meine vorangegangenen Postings).
- Ihrer Aussagen sind diesbezüglich falsch (schadet Ihnen auch nicht, das einfach mal einzugestehen).
- Und bitte jetzt nicht noch die
in dem Artikel erwähnte Martkkapitalisierung von rd. 80 Mio mit dem EK einer AG gleichsetzten, sonst wird der Unfug noch grösser.
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Lesen Sie bitte einfach und sehr aufmerksam den ebenfalls heute erschienenen Artikel im Südkurier "Insolvenz nach vier Monaten Börse", darin werden alle meine Aussagen hinsichtlich Eigenkapitalverlust bei der Firma Hess AG über zirka 75 Millionen Euro bestätigt.
Und da die Firma Hess AG vor wenigen Tagen somit nur noch ein Gesamt-Eigenkapital von zirka 5 Millionen Euro plus Vermögenswerte auf der Aktiva von - grob geschätzt - 50 Millionen Euro hatte, bei Bankschulden von 50 Mio. Euro plus sonstigen Verbindlichkeiten von 20 Millionen, betrug das sogenannte "Negative EK" mindestens 12 - 15 Mio. Euro, die Firma Hess AG ist überschuldet und zahlungsunfähig.
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Ihre Aussagen bleiben falsch (siehe meine vorigen Postings)! Fallende Aktienkurse führen zu Wertberichtigungen auf Seiten der Aktionäre, nicht bei der AG. Wie und auf welche Positionen wollen Sie denn bitte schön eine Wertberichtigung auf Seiten der AG konstruieren?
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Die Wirtschaftprüfer, welche die Bilanz 2011 testierten, haben Fragen zu beantworten, sie sagen von sich:
● "" Kompetenz, die herausragt
- Kurzfristige, einmalige Erfolge sind schnell vergessen. ""
http://www.dhmp.de/
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 13. 02. 2013:
● "" Für den schwachen Markt für Neuemissionen ist der Fall Hess sehr unwillkommen. Einer der wenigen Börsengänge, der in den vergangenen Monaten tatsächlich stattfand, ist damit gescheitert und endet für die Aktionäre in einem Desaster und jedenfalls in einem Skandal – unabhängig davon, was sich am Ende als Wahrheit herausstellt. ""
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/boersenneuling-hess-ag-beantragt-insolvenz-12061514.html
Da die Altvorstände Hess und Ziegler sowie der Aufsichtsrat die selbst für Fachleute schwer durchschaubaren Internationalen Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei Konzernen nicht kennen und sich auf das Fachwissen der die Jahresabschlüsse testierenden "dhmp GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungs- und
Steuerberatungsgesellschaft" in Karlsruhe verlassen mussten, dürfte sich der Verdacht vieler Mitarbeiter auf "untergejubelte Straftatbestände" letztlich bestätigen.
Eine schwerwiegende Lüge des jetzigen Unternehmensvorstandes ist es, den vorigen Vorständen die Schuld für die Zahlungsunfähigkeit der Firma zuzuweisen.
Alleiniger Grund für die Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit ist der Zusammenbruch des Aktienkurses von 15,50 Euro auf jetzt unter 1 Euro, was zu einem Eigenkapitalverlust bei Hess von etwa 75 Mio. Euro führte.
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Das Eigenkapital umfasst aber nicht nur das "Stammkapital" sondern weitere Positionen, im Fall Hess AG, per 31.12.2011, "Kapitalrücklage", "Gewinnrücklagen", "gesetzliche Rücklage", "andere Gewinnrücklagen", "Bilanzgewinn", "Genussscheinkapital"
Insgesamt beträgt das EK bei Hess am 31.12.2011 Euro 24,9 Millionen Euro.
Durch den Börsengang in 10/12 erhöhte sich der Wert aller 5,2 Mio. Aktien, genannt "Marktkapitalisierung" auf 75 und 80 Mio. Euro, da auch die Altaktien noch an Wert zulegten. Diese Summe stellt auch das Gesamteigenkapital der Firma Hess dar.
Durch den Kursverfall auf jetzt unter 1 Euro hat Hess den das "Stammkapital" von etwa 5,2 Mio. Euro übersteigenden Aktienwert (1 Euro pro Aktie) auch als bilanzielles EK komplett verloren.
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Letzter Abschnitt sollte lauten: "Durch den Kursverfall auf jetzt unter 1 Euro hat Hess das gesamte bilanzielle Eigenkapital verloren, welches den Wert des "Stammkapital" von 5,2 Mio. Euro (=1 Euro pro Aktie) übersteigt".
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet