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Wintersport Bilder: Skisportlegenden: Diese Rennläufer sind unvergessen (12 Bilder)

Anton "Toni" Sailer aus Österreich (17. November 1935 bis 24. August 2009): Der "schwarze Blitz" gwann während seiner Skilaufkarriere drei olympische Goldmedaillen (jeweils in Cortina d'Ampezzo im Jahr 1956 in Abfahrt, Slalom und Riesenslalom) und sieben Weltmeistertitel in Cortina d'Ampezzo und Bad Gastein. Ebenfalls wurde er in Bad Gastein im Jahr 1958 Vize-Weltmeister im Slalom. Nach seiner Karriere als Skirennläufer wurde er vor allem als Schauspieler in Filmen wie "König der silbernen Berge" oder "Der schwarze Blitz" bekannt. Im Jahr 1999 wurde er als Österreichs Sportler des Jahrhunderts ausgezeichnet. Im August 2009 starb Sailer im Kreise seiner Familie an einem Gehirntumor.
Christl Cranz-Borchers aus Deutschland (1. Juli 1914 bis 28. September 2004): Sie war die dominierende Läuferin der 1930er Jahre. Zwischen 1934 und 1939 wurde sie zwölffache Weltmeisterin in St. Moritz, Mürren, Chamonix, Engelberg und Zakopane. Außerdem gewann sie bei den Olympischen Winterpielen in Garmisch-Partenkirchen 1936 die Goldmedaille in der Alpinen Kombination. In St. Moritz 1934, Mürren 1935 und Engelberg 1938 wurde sie außerdem Vize-Weltmeisterin in Abfahrt (St. Moritz und Engelberg) und Slalom. Cranz starb im Alter von 90 Jahren nach einem Treppensturz.
Jean-Claude Killy aus Frankreich (* 30. August 1943): Er dominierte Ende der 1960er Jahre den alpinen Skirennsport. Bei den Olympischen Winterpielen 1968 in Grenoble (Frankreich) gewann er jeweils in der Abfahrt, im Riesenslalom und im Slalom die Goldmedaille. Außerdem war er zwischen 1966 und 1968 sechsmal Weltmeister. 1967 und 1968 wurde er jeweils zu Europas Sportler des Jahres gekürt.
Annemarie Moser-Pröll aus Österreich (* 27. März 1953): Die überragende Läuferin der 1970er Jahre wurde fünfmal Weltmeisterin: 1972 in Sapporo in der Kombination, 1974 in St. Moritz in der Abfahrt, 1978 in Garmisch-Partenkirchen in der Abfahrt und in der Kombination und 1980 in Lake Placid in der Abfahrt. Außerdem gewann sie einmal olympisches Gold und zweimal Silber. Zweimal stand sie zudem bei Weltmeisterschaften an dritter Position auf dem Treppchen. Sie gewann 62 Weltcuprennen und entschied sechsmal den Gesamtweltcup für sich. 1999 wurde sie gemeinsam mit Toni Sailer zu Österreichs Sportlerin bzw. Sportler des Jahrhunderts gewählt (Bild).
Ingemar Stenmark aus Schweden (* 18. März 1956): Er gewann fünf Weltmeistertitel in Garmisch 1978, Lake Placid 1980 und Schladming 1982. Außerdem erlangte er bei Weltmeisterschaften eine Silber- und eine Bronzemedaille. Zwei olympische Goldmedaillen und eine Bronzemedaille nennt Stenmark ebenfalls ein Eigen. Mit insgesamt 86 Weltcupsiegen ist er außerdem der erfolgreichste alpine Skirennläufer seit der Einführung des Weltcups im Jahr 1967. Das Bild zeigt Stenmark (r) und Alberto Tomba (l) bei einem FIS-Legens-Cup in Grindelwald im Jahr 2000.
Verena "Vreni" Schneider aus der Schweiz (* 26. November 1964): An ihr führte während der späten 80er und frühen 90er Jahre kein Weg vorbei. Bei den Olympischen Winterspielen und Calgary 1988 gewann sie sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom die Goldmedaille, ebenso wie 1994 im Slalom in Lillehammer. Dort erlangte sie außerdem die Silbermedaille in der Kombination und die Bronzemedaille im Riesenslalom. In Crans-Montana 1987 und in Vail 1989 wurde sie Weltmeisterin im Riesenslalom, ebenso wie in Saalbach 1991 im Slalom. Bei den Weltmeisterschaften in Vail wurde sie außerdem Zweite in Slalom und Kombination. In Saalbach konnte sie ihrem Sieg im Slalom noch einen dritten Platz in der Kombination hinzufügen. Sie gewann 55 Weltcuprennen und verzeichnet drei Siege im Gesamtweltcup. Das Bild zeigt Vreni Schneider (Mitte) mit Ingemar Stenmark (l) und Frank Wörndl (r) bei einem FIS-Legends-Cup in Todtnauberg im Jahr 2000.
Pirmin Zurbriggen aus der Schweiz (* 4. Februar 1963): Er ist einer der wenigen Sportler, die Sieger in allen fünf Disziplinen des alpinen Skisports werden konnten. Bei den Olympischen Winterspielen in Calgary 1988 gewann er Gold in der Abfahrt und Bronze im Riesenslalom. Bei den Weltmeisterschaften in Bormio 1985 wurde er Sieger in der Abfahrt und der Kombination und gewann die Silbermedaille im Riesenslalom. In Crans-Montana wurde er 1987 Weltmeister im Super-G und im Riesenslalom sowie Vize-Weltmeister in Abfahrt und Kombination. In Vail 1989 wurde er zweiter im Super-G und Dritter im Riesenslalom. Er gewann viermal den Gesamtweltcup und 40 Weltcuprennen.
Katja Weber geb. Seizinger aus Deutschland (* 10. Mai 1972): Dreimal gewann sie olympisches Gold (in Lillehammer 1994 in der Abfahrt, in Nagano 1998 ebenfalls in der Abfahrt und in der Kombination), außerdem Bronze 1992 in Albertville im Super-G und in Nagano 1998 im Riesenslalom. Im Jahr 1993 wurde sie in Morioka Weltmeisterin im Super-G sowie dreimal Vizeweltmeisterin in den folgenden Jahren. Sie gewann 36 Weltcuprennen und zweimal den Gesamtweltcup. In den Jahren 1994, 1996 und 1998 wurde sie zur deutschen Sportlerin des Jahres gewählt.
Alberto Tomba aus Italien (* 19. Dezember 1966): Bei den Olympischen Winterpielen in Calgary 1988 gewann er die Goldmedaillen in Slalom und Riesenslalom. Außerdem gewann er in Albertville 1992 Gold im Riesenslalom und Silber im Slalom sowie eine weitere Silbermedaille im Slalom in Lillehammer 1994. Bei den Weltmeisterschaften in Crans-Montana wurde er 1987 Dritter im Riesenslalom, 1996 in der Sierra Nevada gewann er sowohl im Riesenslalom, als auch im Slalom. In Sestriere 1997 wurde er im Slalom Dritter. Er verzeichnet 50 Weltcupsiege und einen Sieg im Gesamtweltcup. Außerdem jeweils vier Siege der Slalom- und Riesenslalom-Wertung. Er ist der erfolgreichste Italiener im Skisport.
Renate Götschl aus Österreich (* 6. August 1975): Sie gewann bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City eine Silbermedaille in der Kombination und eine Bronzemedaille in der Abfahrt. In Sestriere 1997, in Vail 1999 und in Are 2007 wurde sie Weltmeisterin in der Kombination, in der Abfahrt und im Mannschaftswettkampf. Außerdem wurde sie Zweite im Super-G und in der Kombination bei den Weltmeisterschaften in Vail, Zweite bei der Abfaht in St. Anton 2001 und gewann Silber mit der Mannschaft in Santa Caterina im Jahr 2005. Dort sicherte sie sich außerdem die Bronzemedaille in der Abfahrt. Ebenfalls Dritte wurde sie im Super-G in Are. Sie verbuchte 46 Weltcupsiege und gewann einmal den Gesamtweltcup.
Hermann Maier aus Österreich (* 7. Dezember 1972): Im Jahr 1998 wurde er im Super-G und im Riesenslalom Olympiasieger in Nagano. Im Jahr 2006 gewann er in Turin eine Silbermedaille im Super-G und eine Bronzemedaille im Riesenslalom. Bei den Weltmeisterschaften 1999 in Vail gewann er den Super-G und die Abfahrt, in St. Anton 2001 wurde er Zweiter in der Abfahrt und Dritter im Super-G. Im Jahr 2003 wurde er in St. Moritz Vize-Weltmeister im Super-G, seinen Weltmeistertitel im Riesenslalom holte er sich 2005 in Bormio. Er gewann 54 Weltcuprennen und viermal den Gesamtweltcup. Viermal wurde er außerdem Österreichs Sportler des Jahres (Rekord bei den Herren).
Lindsey Vonn aus den USA (* 18. Oktober 1984): Obwohl ihre Karriere noch längst nicht zu Ende ist, ist sie bereits jetzt die erfolgreichste US-amerikanische Skirennläuferin aller Zeiten. Sie gehört zum kleinen Kreis jener Läuferinnen, die in allen fünf Disziplinen Weltcurennen gewinnen konnten. Bei den Olympischen Winterpielen in Vancouver im Jahr 2010 gewann sie die Goldmedaille in der Abfahrt sowie Bronze im Super-G. Sowohl in der Abfahrt, als auch im Super-G wurde sie 2007 in Are Vize-Weltmeisterin. Den Weltmeistertitel erlangte sie 2009 in Val-d'Isère in der Abfahrt und im Super-G. In Garmisch-Partenkirchen gewann sie 2011 Silber in der Abfahrt. In den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2012 wurde sie außerdem Siegerin im Gesamtweltcup.
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