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Portugal Bilder: Fünf Gründe, warum wir Ronaldo nicht mögen (5 Bilder)

Weil er zu viel Geld bekommt! Dieser Cristiano Ronaldo bekommt den muskulösen Hals nicht voll, könnte man glauben. Angeblich 92.000 Euro pro Tag (!) verdient der Fußballer derzeit. Das meiste davon mit Werbung. Ronaldo wirbt so ziemlich für alle, die ihn gut bezahlen: Nike, Fuji, Armani und so weiter. Und wir haben jetzt leider auch schon wieder Werbung für diese Firmen gemacht. Und die Gier Ronaldos kennt kaum Grenzen: Ronaldos Verein Real Madrid verkauft pro Jahr 1,5 Millionen Trikots mit der Nummer 7. Die sind zwar von Adidas, aber raten Sie mal, wer trotzdem von jedem verkauften Hemdchen angeblich die Hälfte bekommt? Richtig, Ronaldo.
Weil er glaubt, auch noch Modemacher sein zu können! Im letzten Jahr hat der Sportartikel-Konzern Nike, der sich die Dienste der Werbefigur Ronaldo gesichert hat, ein eigenes Modelabel namens CR7 auf den Markt gebracht. Die Produkte, so die Lobhudelei auf einem vermutlich von Nike gesponsorten Modeportal, spiegelten den "einzigartigen Stil und Individualismus" Ronaldos. Muss denn jeder einigermaßen talentierter Fußballer jetzt auch noch einen auf Karl Lagerfeld machen?
Weil diese Schönheit beim Fußball nervt! Erinnern wir uns an die verschwitze Lockenmähne von Rudi Völler, denken wir an den schlecht rasierten Ulrich Borowka im deutschen Kader der EM 1988. Und heute? Heute beansprucht der Schönling Ronaldo vor jedem Spiel vermutlich den Spiegel in der Mannschaftskabine ganz alleine, um sich auch noch das letzte Körperhaar auszurupfen und vor allem die Haare schön zu machen. Und dann sieht der Kerl auch nach 83 Minuten noch aus, als käme er gerade aus dem Schönheitssalon! Vielleicht zeigt die Uefa-Regie in den Spielunterbrechungen deshalb so oft Fans, weil die Zuschauer sonst mitbekämen, wie Ronaldo an der Seitenlinie neu gepudert wird.
Weil der Fußballrasen keine Showbühne ist! Ja klar, der liebe Gott möge sich des Herrn Ronaldo erbarmen. Welch Unrecht ihm doch wiederfährt, weil sein Schuss nur an den Pfosten und nicht ins Tor ging. Ronaldo, soviel Ehre gebührt ihm, spielt den Leidenden besser als jeder Seifenopern-Schauspieler. Aber diese ganz große Show braucht wirklich keiner. Beim Fußball kann es nun einmal passieren, dass es Einwurf für die anderen gibt. Da kann Ronaldo es sich sparen, dreinzublicken wie ein Dreijähriger kurz vor dem Tränenausbruch, weil das Bilderbuch heruntergefallen ist.
Weil er kein verdammter Cowboy ist! Ja, er schießt tolle Freistöße. Und ja, man darf sich als Fußballprofi einen Moment der Konzentration vor dem möglicherweise spielentscheidenden Ballkontakt gönnen. Aber niemand würde auf die Idee kommen, sich zu diesem Zweck derart breitbeinig zu produzieren, beide Hände über den imaginären Colts am Patronengürtel. Außer Cristiano Ronaldo natürlich.
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