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Fußball: Deutsche Nationalmannschaft

Fußball Bilder: Die Europameister von 1996 - damals und heute (28 Bilder)

1996 war Markus Babbel eigentlich noch als Ersatzmann für die Verteidigung geplant. Da sich Jürgen Kohler aber bereits im ersten Spiel verletzte, rückte der 23-Jährige ins Team und war einer der jüngsten Spieler.
Heute trainiert und managt der 39-Jährige den Bundesligisten 1899 Hoffenheim.
Oliver Bierhoffs große Minuten schlugen im Endspiel, als er nach seiner Einwechslung beide Tore für Deutschland schoss. Ihm gelang dabei das erste und einzige Golden-Goal einer EM. Als Belohnung durfte er sich zusammen mit Matthias Sammer den Pokal überreichen lassen.
2003 beendete Bierhoff seine aktive Karriere. Danach wurde er zunächst TV-Experte, seit 2004 ist der heute 42-Jährige Manager der deutschen Nationalmannschaft. Das führt ihn häufiger mal zu netten Orten, wie zuletzt zum Formel-1-Rennen in Monaco.
Marco Bode fiel 1996 vor allem durch seine Frisur auf. Bei der Ehrenrunde mit voller Begeisterung (Nummer drei) dabei. Im Endspiel wurde er für Dieter Eilts eingewechselt (46. Minute)
Nach seiner aktiven Karriere versuchte er sich als Reporter fürs Fernsehen. Bei der EM 2004 für die ARD in Portugal, in der Saison 2007/08 bei Premiere in der Bundesliga.  Seit 2005 ist er zudem Gesellschafter einer Sportmarketing-Agentur und seit 2010 auch als Geschäftsführer dort tätig. Und wie das Bild zeigt, auch im Bildungsauftrag an Schulen unterwegs.
Als Abräumer im Mittelfeld spielte Dieter Eilts eine starke EM. Mit bereits 32 Jahren schaffte er es sogar ins All-Star-Team des Turniers. Im Finale wurde er zur Pause ausgewechselt.
Nach seiner aktiven Karriere wollte es der Ostfriese als Trainer wissen. Zunächst im Jugendbereich des DFB, dann bei der U21. Als er dort entlassen wurde, ging es für ihn zu Hansa Rostock. Dort gelang ihm in elf Spielen nur ein Sieg, was ihm im März 2009 die Entlassung brachte. Seit Januar 2011 arbeitet der 47-Jährige beim Landesligisten VfL Oldenburg als Jugendkoordinator. Anfang 2012 kehrte er, unter Beibehaltung seiner Oldenburger Tätigkeit, nach Bremen zurück, um an der neu entstandenen Fußballschule von Werder mitzuarbeiten.
Thomas Häßler kam in allen sechs EM-Partien zum Einsatz. Bundestrainer Berti Vogts vertraute ihm, wenngleich die Leistungen nicht immer berauschend waren.
Auch nach seiner aktiven Karriere blieb das gute Verhältnis zu Berti Vogts bestehen.2007 war er dessen Assistenztrainer in Nigeria. Zudem war der heute 46-Jährige als Techniktrainer beim 1.FC Köln tätig. Allerdings wurde er entlassen, als Stale Solbakken nach Köln kam.
Thomas Helmer war der Fels in der deutschen Abwehr. Ein Kämpfer der alten Schule. Spielte alle sechs EM-Partien und sah als einer von drei deutschen Spielern im Finale die Gelbe Karte.
Da Helmer schon immer recht eloquent war, verwundert es nicht, dass er nach seiner aktiven Karriere zum Fernsehen wechselte. Er ist als Moderator beim Spartensender Sport 1 tätig.
Jürgen Klinsmann biss im Finale auf die Zähne, obwohl er sich nur wenige Tage zuvor einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Ihm gelangen in vier Spielen drei Tore. Klinsmanns technische Fähigkeiten waren allerdings limitiert, weshalb man bei ihm gerne von einem Flipper sprach.
2006 Macher des deutschen Sommermärchens, 2008/09 gescheitert als Trainer beim FC Bayern München. Heute trainiert der 47-Jährige das US-Nationalteam.
Andreas Köpke war der beste Torwart des Turniers. Vor allem im Elfmeterschießen im Halbfinale gegen England hielt er großartig. Mit seiner Vereinswahl hatte er weniger Glück, er stieg sechs Mal ab.
Heute ist der 50-Jährige Torwarttrainer der deutschen Nationalmannschaft.
Stefan Kuntz war im Halbfinale gegen England ein entscheidender Spieler. Er erzielte den 1:1-Ausgleich und spielte ingesamt ein sehr gutes Turnier. Er kam in fünf Spielen zum Einsatz.
Kuntz beendete 1999 seine aktive Karriere. Als Trainer in Neunkirchen, Karlsruhe, Mannheim und Ahlen hatte er wenig Erfolg, als Manager in Bochum lief es deutlich besser. Seit 2008 ist der heute 49-Jährige Vorstandsvorsitzender beim 1.FC Kaiserslautern.
Matthias Sammer war 1996 auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er war wertvollster Spieler des Turniers, zudem Europas Fußballer des Jahres. Der Libero erzielte in fünf Partien der EM ein Tor.
1998 beendete Sammer seine aktive Karriere. 2002 wurde er als Trainer von Borussia Dortmund deutscher Meister.  Seit 2006 ist er Sportdirkektor beim DFB.
Mehmet Scholl war in seiner Karriere oft verletzt, und oft zum falschen Zeitpunkt. Zudem hatte er auf seiner Position mächtige Konkurrenz. So kam es, dass der Edeltechniker bei der EM 1996 nur drei Spiele bestritt. Im Finale war er immerhin bis zur 69. Minute dabei.
Der Spaßvogel ist heute Fernsehexperte bei der ARD. Zwischenzeitlich war er Trainer beim FC Bayern München II, was aber nicht sehr erfolgreich war.
Thomas Strunz bestritt bei der EM fünf Partien, meist aber nur als Einwechselspieler. Bekannter wurde er 1998, als Giovanni Trapattoni in seiner Wutrede beim FC Bayern München den legendären Satz sprach: "Was erlaube Strunz?"
Strunz versuchte sich mal vom 1. Januar bis 19. Dezember 2005 als Manager beim VfL Wolfsburg. Der Erfolg blieb aus. Heute ist der 44-Jährige Fernsehexperte bei Sport 1.
Bertig Vogts tat sich lange Zeit schwer, aus dem Schatten von Franz Beckenbauer zu treten. Der Trainer wurde oft kritisiert, dabei ist seine Bilanz beeindruckend. Er wurde 1996 Europameister, zudem hat nur Joachim Löw eine bessere Länderspielbilanz als Vogts.
Heute ist der 65-Jährige Trainer in Aserbaidschan.
Christian Ziege brachte mit seinem Tor im ersten Spiel gegen Tschechien die deutsche Mannschaft auf Erfolgskurs. Der offensivstarke Linksverteidiger war einer der Leistungsträger im Team.
Ziege beendete seine Karriere 2005 in Mönchengladbach, wo er sich im Anschluss als Manager versuchte. Heute ist der 40-Jährige im Jugendbereich des DFB tätig.
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Die Europameister von 1996 - damals und heute
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04.05.2012
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