Dort, wo sich tagtäglich große Gruppen von Joggern treffen, Menschen Erholung suchend spazierengehen und die Bundeswehr ihre Soldaten zum ersten Fitnesstraining schickt, passiert eine für alle unfassbare Tat. Weinende Leser am Telefon des SÜDKURIER, versteinerte Gesichter bei den Menschen, die Lilly B. kannten: Die Trauer ist kollektiv und unmittelbar fassbar. „So etwas geschieht nicht hier, in unserem beschaulichen Ort“, immer wieder dieser Satz. Gerade in dieser ungläubigen Widerholung offenbart sich, dass eine ganze Stadt leidet. Das tief empfundene Gefühl gilt zu allererst dem Ehemann und dem Bruder der Toten, aber auch den zahlreichen Freunden. Dahinter verbirgt sich der immer wieder formulierte Satz: Hoffentlich fassen sie den Täter schnell. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren und sie tut gut daran, nicht zu viele Informationen preis zu geben. Im Wissensvorsprung liegt ihr größter Trumpf bei der Suche nach dem Täter.
Am Sonntag, 15. Juli, wurde die 64-jährige Lilly B. tot im Unterholz an einer beliebten Joggingstrecke nahe dem Pfullendorfer Stadion gefunden. Halten Sie sich im SÜDKURIER-Themenpaket auf dem Laufenden.

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