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Pfullendorf In Pfullendorf wächst die Angst

19.07.2012
Pfullendorf -  Die Angst unter den Pfullendorfern wächst, die Polizei könne den Täter nicht finden, der für den gewaltsamen Tod von Lilly B. verantwortlich ist.

Edwin Dobler; Sprecher der Polizei.  Bild: Polizei

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Am Donnerstag erreichten die SÜDKURIER–Redaktion mehrere Anrufe, in denen die bange Frage gestellt wurde, ob denn Frauen und Kinder noch alleine unterwegs sein könnten. Kinder ließen zuhause anrufen – so wurde der Redaktion berichtet – um von ihren Eltern aus dem Kindergarten abgeholt zu werden.

Nach wie vor ermittelt die 27-köpfige Sonderkommission „Stadion“ (Soko) fieberhaft. Sie wartet noch auf Untersuchungsergebnisse des Landeskriminalamtes. Außerdem wertet sie die Ergebnisse der rund 90 Befragungen der vergangenen Tage aus sowie der Spuren, die sie im Rahmen ihrer Untersuchungen sichern konnte.



Edwin Dobler, Pressesprecher der Polizei, bat die Bevölkerung um Verständnis, dass die Soko noch keine weiteren Details veröffentlichen könne: „Wir arbeiten Tag und Nacht mit Hochdruck, aber wir wollen keine Informationen preisgeben, die dem Täter einen Vorsprung geben“, erklärte er erneut auf Nachfrage der SÜDKURIER. Dobler wiederholte seine Botschaft an die Bevölkerung vom Montagabend: „Es gibt keinen Grund zur Panik!“

Mehr zum Thema: Der Fall Lilly B.
Der Fall Lilly Bauer

Am Sonntag, 15. Juli, wurde die 64-jährige Lilly B. tot im Unterholz an einer beliebten Joggingstrecke nahe dem Pfullendorfer Stadion gefunden. Halten Sie sich im SÜDKURIER-Themenpaket auf dem Laufenden.

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