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Bombenfunde in Friedrichshafen

Große Teile Friedrichshafens wurden im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört. Noch heute werden immer wieder Überbleibsel jener Zeit in der Zeppelinstadt gefunden.
Die Bombe, die sich als Holzklotz entpuppte.

08.08.2012 | Friedrichshafen

Vermeintliche Bombe ist ein Holzklotz

Für Aufregung und kurzzeitige Sperrungen des angrenzenden Straßen- und Bahnverkehrs hat am Dienstagabend, gegen 17.45 Uhr, der Fund eines verdächtigen Gegenstandes auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Friedrichshafen gesorgt. Am Mittwochmorgen wurde Entwarnung gegeben: Bei der vermeintlichen Bombe handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen kegelförmigen Holzklotz.

17.01.2012 | Friedrichshafen

Kampfmittel am Ufer

Bisher scheint der Einsatz im Uferpark entlang der Friedrich- und Karlstraße keine Blindgänger zu Tage zu fördern. Lediglich Teile eines Zauns und Bauschutt konnten aus dem Erdreich geborgen werden.

29.11.2008 | Friedrichshafen

Entwarnung: Keine Bombe gefunden

Aufatmen hieß es heute Abend: Nach aufwändigen Grabungen den ganzen Tag über direkt neben der Bodenseesporthalle konnte der Kampfmittelsuchtrupp Entwarnung geben. Eine hier im Erdreich vermutete Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde nicht gefunden. Am späten Abend wurde die Baustelle schließlich geschlossen.
Ihren ersten großen Einsatz gemeinsam gemeistert haben die beiden Schnelleinsatzgruppen (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter. Bild: DRK

24.10.2008 | Friedrichshafen

Premiere gemeistert

Friedrichshafen – Ihren ersten größeren Einsatz gemeistert haben bei der Evakuierung der Bewohner in Wiggenhausen nach dem Blindgänger-Bombenfund in Allmannsweiler die Schnelleinsatzgruppen (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Johanniter. 37 Einsatzkräfte aus beiden Einheiten arbeiteten Hand in Hand, teilt das DRK mit. „Es hat einfach perfekt funktioniert“, bilanziert Thomas Reiss, stellvertretender SEG-Leiter des Deutschen Roten Kreuzes. 129 Menschen waren evakuiert und bis zur Entschärfung des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg im Rotkreuz-Zentrum untergebracht, registriert und mit warmen Getränken versorgt worden.
Das Bombensuchgerät misst die Magnetfelder, die jedes Metallteil hat.

16.10.2008 | Friedrichshafen

Ihr Geschäft sind scharfe Bomben

Der Bombenfund in Allmannsweiler von Dienstag ist für die beiden privaten Bombensucher Bernd Leß und Norbert Schnürer Alltag. Die beiden haben sich auf die Kampfmittelsuche spezialisiert. In Allmannsweiler hatten sie den Auftrag, das 4,5 Hektar große Feld eines Bauers zu untersuchen. Ihre Arbeit ist ungewöhnlich und erfordert hohe Konzentration.

15.10.2008 | Friedrichshafen

Fliegerbombe entschärft

Die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sorgte gestern Nachmittag und frühen Abend im Friedrichshafener Stadtteil Allmannsweiler für Aufregung und einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Rund 900 Anwohner der anliegenden Wohngegend mussten evakuiert werden. Die Menschen wurden ins DRK-Zentrum gebracht. Entdeckt wurde die 230-Kilo-Bombe auf einem privaten Grundstück oberhalb des Wiggenhauser Weges in einer Obstanlage. Eine gewerbliche Firma hatte die 4,5 Hektar große Fläche systematisch nach Kampfmittel abgesucht und war auf die amerikanische Sprengbombe gestoßen. Die Bombe wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg entschärft. (shn)
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31.08.2007 | Friedrichshafen-Efrizweiler

Weitere Bomben-Funde in Kluftern

Schon wieder Bombenalarm in Kluftern: Gestern wurden weitere drei jeweils 250 Kilogramm schwere Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg in einer Wiese in Efrizweiler gefunden. Es wurden 99 Häuser evakuiert, darunter der Kindergarten. Neben Polizei, Feuerwehr und DRK waren Beamte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes im Einsatz, die die Bombe kurz nach Mittag entschärften.
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09.03.2007 | Friedrichshafen-Ailingen

Das Wellenbad wird umgepflügt

Die gesamte Liegewiese wird umgegraben und Teile des Parkplatzes werden ausgebaggert: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst durchkämmt das Gelände des Ailinger Wellenbades auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Bislang wurden zwei Stabbrandbomben und etliche Splitter gefunden. Ob die Wiese bis zur Saison wieder genutzt werden kann, ist fraglich.
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