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25.07.2012  |  0 Kommentare

Oslo (dpa) Breivik-Verteidiger will Freispruch oder Urteil mit Haft

Die Verteidigung beim Prozess gegen den Massenmörder Anders Behring Breivik plädiert auf Freispruch wegen «Notwehr».
Utøya

Ort des Grauens: Leblose Körper liegen am Ufer der Insel Utøya. Hier hatte Breivik 69 fast durchweg jugendliche Teilnehmer eines sozialdemokratischen Sommerlagers getötet. Foto: Kristoffer Oeverli Andersen/Archiv  Bild: Foto: dpa

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Breiviks Anwalt Geir Lippestad sagte bei seinem Plädoyer am Freitag, weiter, bei einem Schuldspruch wolle der Attentäter als zurechnungsfähig eingestuft und zu einer Haftstrafe verurteilt werden. Breivik sei sich im Klaren darüber, dass es eine Verurteilung geben werde.

Am Vortag hatte die Staatsanwaltschaft die Zwangseinweisung in eine geschlossene Psychiatrie wegen weiter bestehender Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit beantragt. Der 33 Jahre alte Islamhasser hat am 22. Juli 2011 bei zwei Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen getötet. Das Urteil soll am 20. Juli oder am 24. August verkündet werden.

Norway Attacks

Am 22. Juli 2011 erschütterten die Taten des rechtsradikalen Attentäters Anders Breivik ganz Norwegen. Er verübte das Massaker auf der Insel Utøya und den Bombenanschlag in Oslo. Es starben 77 Menschen. Die Richter verhängten im August 2012 die Höchststrafe von 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

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