Fastnacht in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

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Fastnacht in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

Narri, Narro: Tausende Narren in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg machen jedes Jahr während der fünften Jahreszeit die Straßen unsicher. Sie feiern und strählen sechs Tage lang ausgelassen. Alle Berichte, Bilder und Videos zur Fasnacht in der Region finden Sie im närrischen SÜDKURIER-Themenpaket.
Das Narrentreffen wirft seine Schatten voraus, weshalb Zunftschreiber Sven Ketterer zahlreichen Vereinsvertretern den Stand der Planungen schildert.

29.04.2016 | Triberg

Narrenzunft Triberg plant ein großes Fest für Freunde

Das Narrentreffen im kommenden Jahr wird wohl in jeder Hinsicht ein Großereignis: 800 Übernachtungsanfragen aus ganz Süddeutschland und der Schweiz sind bereits bei der Triberger Narrenzunft eingegangen, 3500 Hästräger haben sich zum jetzigen Zeitpunkt angemeldet, mit rund 5000 Zuschauern rechnet die Zunft zudem beim großen Sonntagsumzug.

06.02.2016 | Villingen-Schwenningen

Die Narrostüble an den hohen Tagen

Über die Fasnet stehen ausschließlich (bis auf die aufgeführten Ausnahmen) den Hästrägern der Historischen Narrozunft Villingen unter anderem folgende Narrostüble zur Verfügung: Münsterzentrum mit etwa 260 Sitzplätzen, geöffnet Montag ab 9 Uhr. Wichtig: Dienstag von 11 bis 14 Uhr für alle Besucher zum Essen öffentlich zugänglich, danach bis 22 Uhr nur für Hästräger der Narrozunft.

06.02.2016 | Villingen-Schwenningen

Fasnet-Sonntag im Überblick

VS-Villingen (est) Der eigentliche Start in die traditionelle Villinger Fasnet beginnt wie immer am Fastnachts-Sonntag und lockt jedes Jahr tausende Besucher an. Um 14 Uhr lädt die Villinger Katzenmusik im urigen Altstadtviertel, dem Riet, zu ihrer närrisch-witzigen Befreiung des Katers aus dem Romäusturm ein. Nach ihrem anschließenden Generalappell in der Neuen Tonhalle wird die Katzenmusik um 16.45 Uhr ihre Katerfigur auf dem neuen Katerbrunnen in der Rietstraße aufstellen. .
Die beiden noch ungeküssten Jungfrauen Else Petrolli (links) und Karin Merz (rechts) bei der Seniorenfasnet.

06.02.2016 | Niedereschach

Auf der Jagd nach einem Kuss

Hoch her ging es bei der Seniorenfasnet der Fischbacher Senioren. Eigentlich hat der Mohrenwirt Mittwochs Ruhetag, doch für die Fischbacher Senioren rund um die Leiterin des Seniorentreffs, Inge Hezel, macht Berthold Weißer jedes Jahr gerne eine Ausnahme. Und für alle die gekommen waren, lohnte sich der Besuch, denn Inge Hezel, Irmgard Peter, Karin Merz, Else Petrolli, Gisela Rigoni, Margrit Engesser, Harald Walther, Bürgermeister Martin Ragg und Ernst Broghammer, die in wechselnden Besetzungen mit Büttenreden, Sketchen und Musikdarbietungen für flotte und muntere Unterhaltung sorgten, waren bei den einzelnen Programmpunkten in Bestform und wussten auch so einiges aus dem Fischbacher Dorfgeschehen zu berichten.

06.02.2016 | St. Georgen

Pfarrer Auer hält Narrenmesse

Morgen, Sonntag, findet in der St. Georgskirche die alljährliche Narrenmesse statt. Die närrischen Gruppen aus der Bergstadt werden den Sonnntagsgottesdienst mitgestalten und Pfarrer Paul Dieter Auer hält seine Predigt wieder in Reimform.
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Als Fastnacht – auch Fasnacht und Fasnet genannt – bezeichnet man das Brauchtum, mit dem  traditionell die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit ausgelassen gefeiert wird. Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch und gilt im Christentum der Vorbereitung auf das Osterfest.
 
Charakteristisch ist die Vermummung der Teilnehmer mit Kostümen und Masken, die in manchen Orten Schemen genannt werden. Sie sind vorwiegend aus Holz geschnitzt und oftmals wertvolle Handarbeit. Die Kostüme, die auf Mundart „Häs“ heißen, sind häufig selbst genäht oder bemalt. Sie werden teils über Generationen vererbt. Wichtige Figuren sind Hansele, Hexen und Teufelsgestalten. Außer der Gestalt, die eine Zunft repräsentiert, zählen oft noch weitere Gruppen zu einer Zunft, etwa Narreneltern, also Narrenmutter und Narrenvater, Narrenpolizei, Garde, Narrenmusik, Fanfarenzug oder Guggenmusik.
 
Während der Fastnacht treffen sich nicht nur Narren an zahlreichen Terminen. Zu den großen Veranstaltungen wie Umzügen, Narrentreffen und Bällen erscheinen nicht nur Narren, sondern auch zahlreiche Zuschauer. Zu den bekannten Umzügen wie dem Umzug der Historischen Narrozunft Villingen in der Altstadt von Villingen werden jedes Jahr von der Stadt viele Besucher erwartet. Kulturelle Großereignisse sind jedes Jahr die Zunftbälle der verschiedenen Vereine. Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis ist der Narrenruf „Narri Narro!“
 
Die Narren sind in Vereinen und Zünften zusammengeschlossen, die sich wiederum in Dachverbänden organisieren. Der älteste Verband ist die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN). Es gibt noch einige kleinere Verbände.
 
Im Schwarzwald-Baar-Kreis sind zahlreiche Narrenzünfte aktiv. Nahezu jeder Ort kann eigene Zünfte aufweisen. Zu den bekanntesten Zünften im süddeutschen Raum zählt die Historische Narrozunft Villingen. Deren wichtigste Figur ist der Narro, ein Weißnarr. Weitere Figuren sind der Stachi, das Morbili, der Surhebel, die Altvillingerin, der Butzesel und der Wuescht. In Villingen sind viele Zünfte und Vereine aktiv, unter anderem die Glonki-Gilde, die Katzenmusik, die Hexenzunft Villingen. Weitere wichtige Zünfte sind die Wolfbach-Rolli Pfaffenweiler, die Narrenzunft Schwenningen, die Narrenzunft Bad Dürrheim, die Urviecher Bad Dürrheim. In Donaueschingen und Umgebung sind die Narrenzunft Frohsinn aktiv, die Schellenberghexen, die Stadthexen, in Geisingen die Narrenzunft Grünwinkel, in Grüningen die Rebberghexen und in Löffingen die Laternenbrüder. Ebenso ist die Narrenzunft Eintracht Bräunlingen fester Bestandteil der Fastnacht, genauso wie die Narrenzunft Hüfingen und die Narrengesellschaft Blumberg. In Triberg treiben während der Fastnacht die Triberger Teufel ihr Unwesen, in St. Georgen die Engelegoascht und die Narrenzunft St. Georgen.