Fasnacht am Hochrhein

Mein

Alle Artikel und Hintergründe

Fasnacht am Hochrhein

Erleben Sie im SÜDKURIER-Dossier die Fasnacht am Hochrhein. Hier finden Sie alle Bilder und News rund um die närrische Jahreszeit!

17.02.2016 | Hohentengen am Hochrhein

Brennmaterial für das große Fasnachtsfeuer

Abschied: Zahlreiche kleine und große Helfer waren zusammen mit der Fasnachtsfeuergruppe Stetten-Günzgen am Samstag unterwegs, um das große Fasnachtsfeuer in Günzgen aufzurichten. Mit einem zünftigen Fest wurde zusammen mit der Dorfbevölkerung am Abend an den lodernden Flammen endgültig Abschied von der Fasnacht und vom Winter genommen.
Der «Morgenstraich» in Basel ist nur was für Frühaufsteher.

15.02.2016 | Blickpunkt | Exklusiv

Morgenstraich, Cortège und Räppli: Das steckt hinter der Basler Fasnacht

Während die deutschen Narren dem Ende der Fasnacht nachtrauern, legen die Narren im Schweizer Basel erst richtig los. Die berühmte und farbenprächtige Basler Fasnacht beginnt am Montag nach Aschermittwoch mit dem Morgenstraich. Zahlreiche Piccolo-Flöten und Trommeln spielende Narren erhellen mit ihren Kopflaternen die finsteren Gassen der Stadt. Und noch etwas ist besonders: Basel ist die einzige protestantische Stadt, die Fasnacht feiert. Warum? Das lesen Sie hier.

15.02.2016 | Bad Säckingen

Altes endet, Neues beginnt

Am Rippolinger Fasnachtsfeuer bringen Kinder und Erwachsene am Freitagabend bei starkem Schneefall Holzscheiben zum Glühen, ehe sie sie über den Scheibenbock ins Tal schleudern. Das Fasnachtsfeuer und das Scheibenschlagen sind Relikte aus der Zeit vor 1091, als das Konzil von Benevent den Beginn der Fastenperiode auf Aschermittwoch festlegte.

15.02.2016 | Wehr

Narren trotzen dem Wetter

Umzug: Das Wetter meinte es nicht gut mit den Freunden der Buurefasnacht in Hasel. Doch trotz nasskaltem Schmuddelwetter herrschte unter den rund 1200 aktiven Teilnehmern des Umzugs durchs Erdmannshöhlendorf beste Stimmung.
Seite : 1 2 3 4 .... 30 31 32 (32 Seiten)


Als Fastnacht – auch Fasnacht und Fasnet genannt – bezeichnet man das Brauchtum, mit dem  traditionell die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit ausgelassen gefeiert wird. Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch und gilt im Christentum der Vorbereitung auf das Osterfest.
 
Charakteristisch ist die Vermummung der Teilnehmer mit Kostümen und Masken, die in manchen Orten Schemen genannt werden. Sie sind vorwiegend aus Holz geschnitzt und oftmals wertvolle Handarbeit. Die Kostüme, die auf Mundart „Häs“ heißen, sind häufig selbst genäht oder bemalt. Sie werden teils über Generationen vererbt. Wichtige Figuren sind Hansele, Hexen und Teufelsgestalten. Außer der Gestalt, die eine Zunft repräsentiert, zählen oft noch weitere Gruppen zu einer Zunft, etwa Narreneltern, also Narrenmutter und Narrenvater, Narrenpolizei, Garde, Narrenmusik, Fanfarenzug oder Guggenmusik.
 
Während der Fastnacht treffen sich nicht nur Narren an zahlreichen Terminen. Zu den großen Veranstaltungen wie Umzügen, Narrentreffen und Bällen erscheinen nicht nur Narren, sondern auch zahlreiche Zuschauer. Zu den großen Umzügen werden jedes Jahr viele Besucher erwartet. Kulturelle Großereignisse sind auch die Bälle der verschiedenen Vereine. Auch am Hochrhein ist der Narrenruf „Narri Narro!“ weit verbreitet.
 
Die Narren sind in Vereinen und Zünften zusammengeschlossen, die sich wiederum in Dachverbänden organisieren. Der älteste Verband ist die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN). Es gibt noch einige kleinere Verbände.
 
Am Hochrhein sind zahlreiche Narrenzünfte aktiv. Nahezu jeder Ort kann eigene Zünfte aufweisen. Zu den bekanntesten Zünften zählt die Narro-Zunft Waldshut, zu der die Geltentrommler, Ranzengardisten, Narro und Hansele gehören. In Tiengen prägt die Bürger- und Narrenzunft Tiengen die Fastnacht. Nahezu in jeder Gemeinde sind Narrenzünfte aktiv, etwa in Rheinfelden, Lörrach, Wyhlen, Weil, Murg und Altenburg. Weitere aktive Zünfte sind die Waldgeister Rhina, der Hotzenneunerrat Görwihl, die Narrenzunft Chrutschlämpe Rüßwihl, die Narro-Altfischerzunft Laufenburg, die Alb-Gaischter Albbruck, die Narrenzunft Stiegele Chatz Ühlingen, die Bonndorfer Pflumeschlucker, die Narrenzunft Hungrige Stühlinger und die Narrenzunft Rebesäck Küssaberg.
 
Die meisten Zünfte gliedern sich in mehrere Gruppen. Zur Narrenzunft Wehr zählen beispielsweise die Gruppen Hexen, Frösche, Flämmli, Bärenzunft, Dröschflegel, Leisechlimmer, Lus-Chaibe, Maroni und Blitzgi-Schrätteli. Zur Narrenzunft Öflingen gehören die Gruppen Alte Schällen, Schrättele, Lachengrabengeist, Humbelhexen und die Rhy-Deufel. Auch die Hühnerlochfelsengeister und die Dorfhäxe Brennet sind fester Bestandteil der Öflinger Fastnacht.
 
Am Hochrhein, nahe der Schweizer Grenze, darf Guggenmusik nicht fehlen. Aus Wehr kommen die Guggenmusik Storchestäghüüler und Grotte-Blizza, die Chlosterhöfer Wälder und die Wiiber-Rätschede, aus Öflingen die Gugge Rhy-Wehra-Schränzer.