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21.04.2010  |  von  |  0 Kommentare

Schwenningen DEB-Auswahl unterliegt Schweiz 1:2

Mit der ersten Niederlage hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft einen kleinen Rückschlag während der WM-Vorbereitung einstecken müssen. Die DEB-Auswahl unterlag der Schweiz in Schwenningen 1:2 (0:0, 0:1, 1:1).

Heißes Duell auf dem Schwenninger Eis.



Heißes Duell auf dem Schwenninger Eis.

Zuvor waren den Gastgebern zwei klare Siege gegen Norwegen gelungen. Michael Wolf egalisierte mit seinem 32. Länderspieltor in der 42. Minute den Rückstand durch Steve Hirschi (36.). Robin Grossmann (52.) bescherte den Eidgenossen per Schlagschuss noch den knappen Erfolg.

Deutsche und Schweizer reisen statt zum Belarus-Cup nach Weißrussland nun nach Füssen, wo sie sich im Rahmen eines Mini-Turniers am 24. April erneut gegenüberstehen. Einen Tag später trifft das DEB-Team dann in Ravensburg auf die Slowakei. Die Generalprobe vor der Heim-WM steigt am 4. Mai in Hamburg gegen Kanada.

Der 130. Vergleich gegen den Erzrivalen, dem das DEB-Team zuletzt im November beim Deutschland-Cup eine ungewohnte 5:1-Abfuhr erteilt hatte, bot zunächst auch ohne Tore gute Unterhaltung. Wolf (13.) und Patrick Hager nach Vorarbeit von Yannic Seidenberg (15.) scheiterten an Torhüter Martin Gerber.

Im deutschen Kasten rettete Dimitrij Kotschnew bravourös gegen Martin Plüss (14.) und den frei vor ihm auftauchenden Thibault Monnet (18.). Eisbären-Keeper Rob Zepp, der auch gegen Norwegen nicht gespielt hatte, fehlte erkrankt und soll erst am Donnerstag anreisen. Sein Debüt feierte Verteidiger Christopher Fischer aus Wolfsburg.

In der zunehmend von Taktik geprägten Partie gingen die Gäste in Überzahl durch Hirschi in Führung, im Gegenzug traf Wolf nur die Latte und wurde kurz darauf in die Bande gecheckt. Für Sünder Kevin Romy war die Partie daraufhin vorzeitig beendet. Nach der zweiten Drittelpause revanchierte sich Wolf mit dem Ausgleich bei deutscher 5:3-Überzahl, doch Grossmann traf danach in den Winkel. Trotz der Gegentore zeigten die Gastgeber eine insgesamt gute Leistung in der Defensive. Wiederum Wolf hatte noch die Chance zum erneuten Ausgleich, konnte sie aber nicht nutzen.

Unter den 2786 Zuschauern war auch der langjährige Schweizer Nationaltrainer Ralph Krueger, der nach Olympia für Sean Simpson Platz machen musste. Krueger spielte einst in Schwenningen und wurde schon als möglicher Nachfolger von Bundestrainer Uwe Krupp gehandelt, der Kruegers Sohn Justin erneut in der Abwehr aufbot.

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