SÜDKURIER

Mein
Graue Skelette statt bunter Erlebniswelt: Das Schwaketenbad bietet am zweiten Tag nach dem Brand ein trostloses Bild. Hinter der Rutsche erhebt sich der steile Giebel über die Reste der Sprunganlage. Die massiven Leimbinder-Balken sind verkohlt.
Konstanz

Warum die Feuerwehr das Schwaketenbad nicht retten konnte

Glutnester unterm Dach, Gluthitze in der Luft und alle Kameraden bis zur Erschöpfung im Einsatz: Die Konstanzer Feuerwehr erklärt, wie es zu dem Großbrand kommen konnte: „Das war in dieser Dramatik nicht vorhersehbar.“ 
ISF gibt Entwarnung für milchig grünes Wasser im Bodensee: Blühende Kieselalgen ermöglichen Kalkausfällungen.
Bodenseekreis

Das ist die Erklärung für den grünen Bodensee

Warum sieht der Bodensee eigentlich so milchig grün aus? Das werden sich in den vergangenen Tagen einige Strandbad-Besucher gefragt haben. Das Institut für Seenforschung (ISF) der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg hat Wasserproben untersucht und gibt Entwarnung. 
Kurz vor dem Klärwerk am Wanderweg zwischen Espasingen und Bodman-Ludwigshafen wachsen die imposanten Herkulesstauden. Hautkontakt verursacht Verbrennungen und Quaddeln.

Stockach

Finger weg vom Riesen-Bärenklau

Bei dieser Pflanze ist Vorsicht geboten. Im Juli müssen die Samenstände des Riesen-Bärenklau entfernt und vernichtet werden, um die Ausbreitung einzudämmen. Sabrina Molkenthin vom Umweltzentrum Stockach erklärt warum
Ein Bad im kühlen Nass bevorzugt hier einer der 15 sibirischen Tiger von Tiertrainer Christian Walliser, der die alte Löffinger Stadtsäge pachten und hier einen Raubtierhof etablieren möchte.

Löffingen

Wird die alte Stadtsäge zum Raubtierhof?

Löffingen könnte schon bald um eine Attraktion reicher sein: Seit Jahren steht die alte Stadt-Säge in der Nähe des Waldbads leer. Dieses Areal könnte zum Raubtierhof für rund 15 Großkatzen werden, wenn sich der Gemeinderat für die Verpachtung des Grundstücks an Christian Walliser entscheiden würde.
Einragende Querdolen stellen ein Hindernis für den Wasserabfluss dar und müssen beseitigt werden.

Jestetten

417 Schäden am Abwasserkanal

Die Kanalinspektionsarbeiten im südöstlichen Dorfgebiet ergaben insgesamt punktuelle 417 Schäden wovon 149 dringend saniert werden müssen. „Die Abwasserkanäle sind 50 bis 60 Jahre alt und da sind solche Schäden nicht außergewöhnlich“, stellte Ortsbaumeister Oliver Roller fest. Festgestellt wurden Wurzeleinwüchse, Risse, Absenkungen oder einragende Querdolen. Dies führt sowohl zu einem Fremdwassereintritt als auch zu einem Austritt von Kanalwasser in den Boden. Der Gesamtaufwand der Kanalsanierung wird bei rund 200 000 Euro liegen, allerdings sind im Haushaltsplan lediglich 80 000 Euro vorgesehen, was eine Verpflichtungsermächtigung für 2016 notwendig macht.